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Forensische Psychiatrie interdisziplinär

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 24.03.2021
Format 23,2 × 15,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Einband - flex. (Paperback)
Seiten/ Spieldauer 143 Seiten
Abbildungen 5 Abb., 2 Tab.
Gewicht 227 g
ISBN 9783170337329

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Aus dem Inhalt

Die Forensische Psychiatrie befindet sich sowohl als klinisches Fach wie auch als Wissenschaft in der Schnittmenge zahlreicher Disziplinen. In der öffentlichen Wahrnehmung spielen zudem Emotionen bis hin zur "Faszination für das Böse" eine zentrale Rolle - eine Perspektive, die nicht selten in der Öffentlichkeit auch von Experten des Faches vertreten wird. Für ein umfassendes Verständnis sind aber neben fundiertem psychologischem und psychiatrischem Wissen auch Kenntnisse aus Soziologie, Kriminologie und Philosophie sowie deren Einordung in den jeweiligen historischen Kontext erforderlich. Die Begutachtung und die Behandlung von Straftätern mit zum Teil schweren psychiatrisch relevanten Erkrankungen erfordern einen klugen und sensiblen Umgang mit dem Thema - das Buch hilft dabei, diesen zu ermöglichen.

Inhalt

Vorwort

1 Einleitung

2 Kann menschliches Verhalten unmenschlich sein?

  • 2.1 Das Menschenbild
  • 2.2 Die Bedeutung von sozialen Gruppen
  • 2.3 Die Funktion von Ritualen, Religion und Religiosität
  • 2.3.1 Rituale
  • 2.3.2 Religion und Religiosität
  • 2.4 Das Problem der Moral
  • 2.4.1 Psychologische Grundlagen des Moralverständnisses
  • 2.4.2 Moralphilosophische Betrachtungen
  • 2.5 Moral und Recht
  • 2.6 Die Entwicklung und Funktion von strafrechtlicher Gesetzgebung

3 Tun, was man tun muss, oder tun, was man will? Determinismus vs. Willensfreiheit

  • 3.1 Historischer Diskurs über die Willensfreiheit
  • 3.2 Das Libet Experiment und seine Rezeption
  • 3.3 Verantwortung und Autorenschaft
  • 3.4 Gewalt und Aggression
  • 3.5 Das biologistische Verbrecherbild von Lambroso und die Folgen
  • 3.6 Die Kriminalitätstheorien

4 Mein Gewissen ist rein, ich habe es nie gebraucht – Verbrechen und Schuld

  • 4.1 Das Verbrechen
  • 4.2 Die Strafe und ihre Funktion
  • 4.3 Die Straftheorien
  • 4.4 Die Konstrukte der Schuld
  • 4.5 Die Schuldfähigkeit
  • 4.6 Die Begutachtung
  • 4.7 Die psychischen Erkrankungen
  • 4.7.1 Demenzielle Erkrankungen
  • 4.7.2 Andere organisch psychische Störungen
  • 4.7.3 Abhängigkeitserkrankungen
  • 4.7.4 Schizophrene Erkrankungen
  • 4.7.5 Bipolar affektive Störungen
  • 4.7.6 Persönlichkeitsstörungen
  • 4.7.7 Störungen der Sexualpräferenz
  • 4.7.8 Impulskontrollstörungen
  • 4.7.9 Intelligenzminderung
  • 4.7.10 Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung ADHS

5 Mad or bad? Strafe versus Behandlung

  • 5.1 Die geschichtliche Entwicklung der Maßregelbehandlung
  • 5.2 Die zur Unterbringung führenden Maßregeln
  • 5.3 Besonderheiten der Maßregelbehandlung
  • 5.3.1 Die Delinquenzhypothese
  • 5.3.2 Die Rehabilitationsmodelle
  • 5.4 Die Anpassungsleistung von Patienten
  • 5.5 Die therapeutische Beziehung im Zwangskontex
  • 5.6 Das Stationsklima auf geschlossenen Stationen
  • 5.7 Die Regulierung des Intimen – Sexualität im Maßregelvollzug
  • 5.9 Wie erfolgreich ist die Maßregelbehandlung?

6 Resümee

Literatur / Stichwortregister

Die Autorin

Manuela Dudeck, Prof. Dr. med., ist Lehrstuhlinhaberin für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Ulm.

Rezensionen

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