Bestelltelefon: 0800 588 78 30

›Figure automatique‹

Original-Farblithografie

Details

Auflage/ Erscheinungsjahr 1991
Format Blattformat 68 × 51 cm
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-007045_GL

Kauf-Optionen

520,00 €


Merkliste

Mit Rabatt für Stammkunden

Zu diesem Grafikangebot

  • Künstler: Hans Schärer
  • Titel der Arbeit: ›Figure automatique‹
  • Technik: Original-Lithografie
  • Format: 68 x 51 cm
  • Jahr der Entstehung: 1991
  • Druckhaus: Gedruckt von Ernst Hanke, Ringgenberg/Schweiz auf Zerall-Bütten.
  • Auflage: 100 Exemplare
  • Besonderheiten: nummeriert und vom Künstler signiert.

Der Schweizer Künstler Hans Schärer (1927 - 1997) hatte eine Affinität zur art brut. Es ist fürwahr eine verrückte bis wahnsinnige Welt, die uns aus der Bildwelt von Hans Schärer entgegenblickt.

Zahlreiche seiner Arbeiten hängen in internationalen Museen und Sammlungen. Den vielfältigen Seiten unserer Psyche und der Unberechenbarkeit des Lebens widmete er sein besonderes Augenmerk und eine stets besondere aufmerksamkeit. Mit seiner Lebenssicht der Dinge gelangen ihm nicht selten hintergründige, schonungslose Abbilder unseres bunten Höllenparadieses, nicht ohne Sympathie für menschliche Unzulänglichkeit und Verlangen nach Lust.

Anfang der 70er-Jahre begann er eine Reihe von Aquarellen zu erotischen Motiven, die zu einer eigenständigen Werkgruppe wurde, zu einem Diskurs über das Verhältnis der Geschlechter, über Macht, Mythos und Moral. Das Buch «Gespenster im Leib» und die nicht im Buchhandel erhältliche Mappe «Hund und Sühne» stellen die Bilder und zugleich den Künstler als ausserordentlichen Aquarellisten vor.

Max Wechsler schrieb in seinem Nachruf in "Luzern Heute" (4.12.1997): "Auch wenn man sich davor hüten sollte, das Leben und das Werk von Künstlern sinnvoll zur Deckung bringen zu wollen, so war es im Fall von Hans Schärer aber tatsächlich so, dass die magischen, die absurden, die grotesken, die anarchistischen und karnevalistischen Elemente seiner Bilder durch die Gegenwart des Künstlers eher an Plausibilität gewannen. Schärer war nämlich nicht nur der Direktor seines tollhäusigen Pandämoniums, er war auch der subtile Dompteur der von ihm ins Bild und damit in die Welt gesetzten Wesen – nicht, dass er sie in jedem Fall beherrschte, aber er konnte mit ihnen umgehen."

Lieferbarkeitshinweis

Beim Galeristen, der Kunstabteilung der SFB, ist die Grafik galeriefrisch erhältlich. Der Versand erfolgt wohlverpackt als ein versichertes Paket.

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1

Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.

weiterstöbern zum Warenkorb