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›Fifty Shrinks‹

Portraits aus New York. Fotokunstband. - (Deutsche Erstausgabe)

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 15.06.2019
Format Großfomat quer, 35,6 × 23,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 120 Seiten
Abbildungen Mit 50 zahlreichen meist ganzseitigen Farbfotos
Gewicht 1100
ISBN 9783170364455

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49,00 €


Merkliste

Der Behandlungsraum des (analytischen) Psychotherapeuten ist ein geschützter, ein intimer Ort, an dem Menschen ihre persönlichsten Gedanken, Phantasien, Geheimnisse unter dem Schutz der Vertraulichkeit des Wortes äußern dürfen, ohne Angst vor mißbräuchlicher Nutzung dieser Informationen durch den Gegenüber haben zu müssen - und ohne Gefahr zu laufen, daß diesen Äußerungen auf eine moralisierende, bewertende, besserwisserische oder pädagogisierende Weise begegnet wird. Als Arbeitsraum, als ´Werkstatt` des Psychotherapeuten sollte er für seine Nutzer angenehm und inspirierend eingerichtet sein und gleichzeitig den Patienten ´subkutan` einen Eindruck vom Niveau, dem ästhetischen Empfinden und den Vorlieben des Therapeuten vermitteln. Unter`m Strich also recht vielfältige Anforderungen an einen solchen Ort der sprachgeleiteten Selbstaufklärung des Patienten, in dem dieser über eine gewisse Zeitspanne hinweg seinen psychonalytischen Prozess gestalten und entfalten wird.

Claudia Guderian hat mit ihren in 2004 bei Kohlhammer erschienenen Arbeiten Die Couch in der Psychoanalyse und Magie der Couch erstmals intensiv den forschenden und den fotografischen Blick auf und in das Allerheiligste therapeutischen Arbeitens – das Behandlungszimmer des Psychoanalytikers – gelenkt und mit ihrem theoretischen und fotografischen Beitrag zum Setting große Resonanz gefunden.

In seinem Foto- und Interviewband Fifty Shrinks nimmt Sebastin Zimmermann diesen Faden auf und vertieft dabei das Einblick-Nehmen ganz entscheidend: Nicht nur das Möbel, die Behausung an sich, nicht der leere Behandlungsraum stehen im Fokus – vielmehr der (Behandlungs-)Raum mit seinem darin arbeitenden, sich freuenden, alternden, vielleicht auch einsamen Bewohner, geraten hier kenntnisreich und tiefen-scharf in den Blick des Betrachters -- und die Bilder erzählen zwischen ihren Pixeln ganze (Lebens-)Geschichten …

Über den Autor Sebastian Zimmermann, Dr. med., gebürtiger Marburger, ging 1989 zum Studium der Medizin in die Vereinigten Staaten. Inzwischen ist er ein echter New Yorker, praktiziert in Manhattan an der Upper West Side als Psychiater und Psychoanalytiker und ist bestens vernetzt mit den Kollegen in seiner Stadt. Nebenher beschäftigt sich Sebastian Zimmermann intensiv mit Fotografie und studierte ergänzend am International Centre for Photography und bei Arlene Collins, einer international bekannten Dokumentarfotografin. Zimmermanns außerordentliches Talent auch in diesem künslerischen Metier brachte ihm schon mehrere Auszeichnungen ein; seine Aufnahmen erschienen in der The New York Times, Paris Review, L’Oeil de la Photographie und anderen.

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