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Ester - oder von Säumen lesen

Der Traum von der botanischen Monographie - verschiedene Lektüren der Traumdeutung Freuds

Details

Verlag Akademische Verlagsgemeinschaft München
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Aufl.; 17.06.2010
Format 21 × 14,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 212 Seiten
Gewicht 321
ISBN 9783869246666

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49,90 €


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Zu diesem Buch

Die Relektüre der Freudschen Traumdeutung durch verschiedene Autoren ist Gegenstand der Arbeit des Kölner Psychoanalytikers. Dabei geht es ihm vor allem um eine Diskussion verschiedener theoretischer Diskurse über je unterschiedliche Lektüren der Freudschen Traumdeutung.

Ganz nebenbei fallen dabei, insbesondere am Beispiel des Traums von der botanischen Monographie weitere Spuren zum Freudschen Traumverständnis ab; Spuren, die auf Ester und Purim (d.i. das im Frühjahr gefeierte jüdische Fest, das an die Errettung aus drohender Gefahr während der Zeit der persischen Diaspora erinnert) verweisen, bislang in der psychoanalytischen Literatur nicht in den Blick genommen wurden und nun vielleicht weitere Deutungen eröffnen.

"Mehr als ein Jahrhundert ist seit der ersten Veröffentlichung der Traumdeutung vergangen. Auch wenn die mittlerweile kaum noch zu überblickende Anzahl der Veröffentlichungen zu dem Thema die Vermutung aufkommen lassen könnte, es gäbe kaum noch etwas, was nicht schon erörtet worden wäre, so ist diese Überlegung wohhl nicht mehr als ein Verweis auf eine Ungewissheit, die mit dem Psychoanalytisieren immer schon einhergeht, gleichsam als ihr Zentrum sich erweist und auch in der Praxis als klinische Erfahrung wieder auftaucht; etwa wenn ein Analysant sagt, er wisse nicht mehr genau, ob er schon einmal einen bestimmten Einfall gesagt habe oder nicht ….

Freud (1940e [1938]) formuliert dies im Zusammenhang mit einer späten theoretischen Erörterung so: „Ich befinde mich einen Moment lang in der interessanten Lage nicht zu wissen, ob das, was ich mitteilen will, als längst bekannt und selbstverständlich oder als völlig neu und befremdend gewertet werden soll. Ich glaube aber eher das letztere.“ (GW XVII, S. 59)." (aus dem Vorwort des Autors)

Über den Autor

Andreas Hammer, Dipl-Psych., Psychoanalytiker in freier Praxis, Mitgründer von textura, Freud-Lacan-Gruppe Köln, psychoanalytische Arbeitsschwerpunkte: Judentum, Musik sowie Leben und Werk Theodor Reiks.

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