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Rölleke, Heinz; Schindehütte, Albert (Hg.)

Es war einmal …

Die wahren Märchen der Brüder Grimm und wer sie ihnen erzählte

Details

Verlag Eichborn
Auflage/ Erscheinungsjahr 14.11.2011
Format 31 cm (Folio)
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Halbleinwand
Seiten/ Spieldauer 480 Seiten auf Werkdruckpapier
Abbildungen mit aquarellierten Tuschezeichnungen, Fadenheftung, Lesebändchen und Faksimiles
Gewicht 2288 g
Reihe Die Andere Bibliothek, Sonderband
ISBN 9783821862477

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Zu diesem Buch

Seit ihrem Erscheinen vor 200 Jahren sind die von Jacob und Wilhelm Grimm gesammelten Märchen das meistaufgelegte, meistübersetzte und bekannteste Buch in der deutschen Literatur geworden. Die beiden Brüder haben die Märchen zwar bearbeitet und redigiert, und sie waren sehr gute Zuhörer. Wer aber hat sie ihnen zugetragen? Während die beiden Philologenbrüder ihre literarischen Quellen benannten, machten sie zu den mündlich oder handschriftlich zugekommenen Märchen lediglich vage oder namenlose Angaben. Der Kreis der zumeist jungen Zuträger, oft ins Mittel- und Nordhessische zugewanderte Hugenotten, blieb weitgehend unbekannt.

Heinz Rölleke erlöst die Erzähler hinter den Märchen, die im Gewand ihrer Märchen längst weltbekannt wurden, aus ihrer Anonymität und gibt 25 von ihnen den Namen zurück – woher stammten sie und über welches Repertoire verfügten sie, woher kannten sie ihre Stoffe? Heinz Rölleke schenkt den wundersamen Sirenen, die die Märchen zuflüsterten, wieder ihre Stimme. Der geniale Albert Schindehütte, ebenfalls ein großer Kenner des Grimm’schen Werkes und seit 1997 als ihr Gründer in der Schauenburger Märchenwache für sie tätig, umkleidet die vorliegende Märchensammlung mit seinen prächtigen und farbigen Kalligraphien.

Erst mit der hier editierten Erstfassung von 1812 kann der Leser die originären Märchen dieser Zuträger hinter den Märchen lesen, denn un den Urtexten scheint der Dialog zwischen Erzählern und Sammlern noch durch. In den späteren, zunehmend gefälliger gewordenen und um vermeintliche Anstößigkeiten bereinigten Fassungen waren die Geschichten nach und nach bis zur Unkenntlichkeit weichgespült und infantilisiert worden.

Pressestimmen

»Ali Schindehütte ist der bedeutendste Grimm-Illustrator der Zeit, der Foliant Es war einmal... ist eine Kostbarkeit aus Schriftkunst und Tuschezeichnungen, aus grimmschen Märchen und editorischen Essays des Grimmforschers Heinz Rölleke.« (Matthias Matussek | Der Spiegel 51/2012)

Rezensionen

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