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Erschrockener Europäer

(Adam, schau hin! Siehst Du denn nicht, es brennt bereits am Horizont?)

Details

Verlag Gedruckt bei Matthieu in Dielsdorf /Schweiz
Auflage/ Erscheinungsjahr 1980
Format 70 × 63 Format des Bogens
SFB Artikelnummer (SFB_ID) Galerist-367

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Originallithografie, limitiert, vom Künstler signiert und nummeriert.

Zu dieser Originalgraphik

Eine ausnehmend seltene und, wie hier galeriefrisch, wohl schwerlich zu bekommende Arbeit mit tagesaktuellem Bezug aus der Hand des großen Wiener Meisters; beim Galeristen in zwei verfügbaren Exemplaren und zu einem für Kenner erstaunlichen Preis.

  • Technik: Originallithografie, 1980
  • Format: 70 × 63 cm
  • Auflage: 500 vom Künstler nummeriert und handsignierte Exemplare
  • Papier: Fabriano-Bütten (70 × 63 cm)
  • Druck: Matthieu in Dielsdorf (Schweiz)

1957 entstand Hausners erstes Adam-Bild, das er in den folgenden Jahrzehnten immer weiter variierte. Mit seinen eindrücklichen Arbeiten suchte der introvertierte Künstler die gleichwertige Existenz bewusster und unbewusster Prozesse mit seinen Mitteln darzustellen und geriet damit bald in Konflikt mit der populären surrealistischen Orthographie anderer Künstler und Kunstkritiker. Im Jahr 1959 war Rudolf Hausner Teilnehmer der documenta II in Kassel vertreten.

Rudolf Hausner, Wien 1914–1995. Studium von 1931 bis 1936 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ab 1936 eigenes Atelier. 1946 gründete Rudolf Hausner gemeinsam mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter und Fritz Janschka eine surrealistische Gruppe im österreichischen Art-Club. 1956 beendete Rudolf Hausner nach sechsjähriger Arbeitszeit sein monumentales Bild »Arche des Odysseus«, mit dem er bekannt wurde.

1959 wurde mit Rudolf Hausner die Wiener Schule des Phantastischen Realismus gegründet. Anstelle der Einordnung zum Surrealismus setzte sich der von Prof. Johann Muschik erarbeitete Begriff Phantastischer Realismus bei Rudolf Hausner durch. 1965 Gastdozent, 1966 ordentlicher Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ab 1968 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Rudolf Hauser wurden zahlreiche Kunstpreise verlihen, darunter 1970 der Österreichischer Staatspreis für Malerei.

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Seltenes und gesuchtes Blatt in mint condition.

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