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Erniedrigte und Beleidigte

Roman in vier Teilen und einem Epilog. In der Übertragung von Karl Nötzel. Mit dreißig Tuschpinselzeichnungen und fünf Bild-Initialen von Hermann Naumann. (Auf 100 Exemplare limitierte Vorzugsausgabe)

Details

Verlag Faber & Faber
Auflage/ Erscheinungsjahr 2008, Erstausgabe
Format Groß 8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Orig.-Halbpergamentband im Schuber
Seiten/ Spieldauer 377 Seiten
ISBN SFB-004242_978386730

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169,00 €


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Mit 1 lose beiliegenden signierten Orig.-Punzenstich sowie 30 ganzseitigen Abb. und 5 Initialen nach Zeichnungen von Hermann Naumann. 377 S., 3 nn. Bl. 25,5 x 17,5 cm. Orig.-Halbpergamentband. Im illustrierten Orig.-Pappschuber. Exemplar 82 von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Halbpergament und mit der lose anliegenden Originalgraphik.

Aus der Ankündigung des Verlags zu dieser bibliophilen Ausgabe

"Mit diesem Band setzt der Verlag die Reihe "Kultbücher der Weltliteratur in illustrierten Ausgaben" fort. Dostojewski, der die russische und die Weltliteratur nachhaltig beeinflußt hat, war vermutlich der tiefversunkenste Psychologe der Literatur.

Wie kaum ein zweiter hat er die Nacht-und Schattenseiten des Lebens und des Geistes erschütternd geschildert. Die sozialen Widersprüche als Ursache allen menschlichen Leids konnte er mit scharfer Beobachtungsgabe freilegen und die Verheerungen darstellen, die sie in den menschlichen Schicksalen hinterlassen. Ein Beispiel dafür ist sein großer Roman Erniedrigte und Beleidigte, der 1885 erstmals in Deutschland erschien und nun in einer mit expressionistisch anmutenden Bildern des Dresdner Künstlers Hermann Naumann ausgestatteten Ausgabe vorgelegt wird."

Kurzinformation zum Inhalt

Der Schriftsteller Iwan Petrowitsch liegt todkrank im Hospital und bringt seine Erinnerungen zu Papier. Er schreibt die Geschichte der kleinen Nelly nieder, der Nichte des alten Smith, einer Elendsgestalt aus den Petersburger Slums, die eigentlich eine Tochter des Fürsten Walkonski war. Und er erzählt von Walkonskis willensschwachem Sohn Aljoscha, der ein Mädchen aus einem verarmten Adelshaus verführt und sie auf Geheiß des Fürsten im Stich läßt, welcher seinem Sohn eine reiche Erbin zugedacht hat.

"Erniedrigte und Beleidigte", erschienen 1861, ist Fjodor Dostojewskis zweiter Roman. Als Schauplatz wählte er Petersburg, das er nach der damaligen europäischen Mode und in Anlehnung an Meister solchen Kolorits wie Balzac und Dickens als Brutstätte düsterer Geschichten und sinnlosen, unmoralischen Lebens darstellt. Auch übte der junge Schiller zu dieser Zeit eine ungemein starke Wirkung auf Dostojewski aus, wie frappierende Übereinstimmungen im Handlungsgerüst von "Erniedrigte und Beleidigte" und "Kabale und Liebe" bezeugen.

Stimmen zu diesem  Roman

"... Dostojewski, der einzige Psychologe, von dem ich Etwas zu lernen hatte: er gehört zu den schönsten Glücksfällen meines Lebens, mehr selbst noch als die Entdeckung Stendhals."

Friedrich Nietzsche

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB-Kunstabteilung als ein galeriefrisches, makelloses und originalverpacktes Archivexemplar der auf 100 Exemplare limitierten Vorzugsausgabe; beim Verlag vergriffen.

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