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Entwicklungspsychologische Grundlagen der Psychoanalyse

Band 1: Schwangerschaft, Geburt und Kindheit

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 26.05.2021
Format 20,5 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 186 Seiten
Abbildungen 1 Tab.
Gewicht 312
Reihe Psychoanalyse im 21. Jahrhundert
ISBN 9783170221123

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29,00 €


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Zu diesem Band

Die hinreichende Kenntnis allgemeiner und insbesondere psychoanalytischer Theorien und Ansätze zu Fragen der Entwicklungspsychologie ist einer der Grundpfeiler jeder therapeutischen und beraterischen Arbeit; - nicht nur der von Kindern und Jugendlichen.

Theorien und Modelle der Psychoanalyse werden in diesem Band mit Ergebnissen der empirischen Entwicklungspsychologie verbunden und daraus entstehende Fragen für Theorie und Praxis herausgearbeitet. Im 1. Band beschreibt Staats insbesondere die kindliche Entwicklung bis zum 10. Lebensjahr.

Inhalt

Geleitwort zur Reihe

Vorwort

1 Einleitung: Aufbau und Zielsetzung

2 Psychoanalyse, Entwicklungspsychologie und »Bezugswissenschaften«

  • 2.1 Entwicklungspsychologische Begriffe und Konzepte
  • 2.2 Theorienpluralität innerhalb der Psychoanalyse: die »Psychologien« der Psychoanalyse
  • 2.3 Ordnungsversuche und »Bilder vom Kind«
  • 2.4 Strukturbildung und Konflikte

3 Pränatale Entwicklung und Geburt

  • 3.1 Biologische und neurobiologische Grundlagen und Modelle
  • 3.2 Das subjektive Erleben des Fötus
  • 3.3 Kulturelle Faktoren und elterliche Vorstellungen
  • 3.4 Die Geburt als Übergangssituation

4 Selbstregulation: Die ersten neun Monate

  • 4.1 Entwicklung von Beziehungen
  • 4.2 Kindliche Bedürfnisse und das Reagieren der Umwelt
  • 4.3 Affektregulation
  • 4.4 Repräsentanzen und unbewusste Phantasien
  • 4.5 Oralität und primäre Objektliebe
  • 4.6 Paranoid-schizoide und depressive Position

5 Erkundungsverhalten und Bindungsentwicklung

  • 5.1 Erkunden und Sichern — das Bindungssystem
  • 5.2 Bindungsmuster
  • 5.3 Weiterentwicklung von Bindung und Bindungstheorie
  • 5.4 Ich-Entwicklung, Selbstentwicklung und der Aufbau innerer Repräsentanzen
  • 5.5 Analität und Eigensinn

6 Von der Dyade zur Triade: Mentalisieren entwickeln

  • 6.1 Die Vertreibung aus dem Paradies des dyadischen Denkens
  • 6.2 Kindliches Erleben in der »phallischen Phase«
  • 6.3 Spielen auf unterschiedlichen Stufen: Entwicklungslinien verbinden sich
  • 6.4 Mentalisieren als zentrale Kompetenz
  • 6.5 Exkurs: Zu Lacans Auffassung von Entwicklung (B. Federlein und M. Klemann)
  • 6.6 Einschränkungen auf Zwei- oder auf Mehrpersonenbeziehungen
  • 6.7 Die distinktive Funktion des Vaters

7 Seinen Platz finden: Ödipale Konflikte

  • 7.1 Der Ödipusmythos — eine vielseitige Geschichte
  • 7.2 Trauma, Schuld, Verantwortung
  • 7.3 Ödipale Konflikte und ihre Herausforderungen
  • 7.4 Über-Ich — Entwicklung und Humor
  • 7.5 Verlauf ödipaler Konflikte bei Mädchen und Jungen
  • 7.6 Historisches Konzept: Penisneid und Kastrationsangst
  • 7.7 Regression und Angst

8 Erste Trennungen: Krippe und Kindergarten

  • 8.1 Trennung als Entwicklungsaufgabe
  • 8.2 Auswirkungen von Betreuung in Krippe und Kita
  • 8.3 Trauer und Depression bei Trennungen
  • 8.4 Familie und Fremdbetreuung: Die Eingewöhnung
  • 8.5 Ayzression und gewalttätiges Verhalten

9 Abschluss und neue Aufgaben: Sich-Lösen, Erwachsensein und Altern

  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

Der Autor

Hermann Staats, Prof. Dr. med., Sigmund-Freud Professor für psychoanalytisch orientierte Entwicklungspsychologie und Leiter des Familienzentrums an der FH Potsdam und der Forschungskommission der Deutschen Psychoanalytische Gesellschaft DPG, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse (Göttinger Modell) und des Instituts für Forschung, Fortbildung und Entwicklung IFFE an der FHP, Mitglied des Beirats Wissenschaft und Forschung der Deutschen Gesellschaft für Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse D3G, Lehranalytiker und Supervisor der DGPT, DPG, IPA und D3G.
Langjährige Tätigkeit als Oberarzt an der Universitätsklinik Göttingen, zunächst in der Abteilung für Klinische Gruppenpsychotherapie, dann in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie. Habilitation zu Beziehungsmustern bei Paaren, Familien und Gruppen.

Rezensionen

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