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Emotionen

Eine Philosophie der Gefühle

Details

Verlag Beck, C H
Auflage/ Erscheinungsjahr 22.08.2001
Format 22,3 × 14,1 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 296 Seiten
Gewicht 527
ISBN 9783406480867

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Zu diesem Buch

Richard Wollheim, (1923-2003) einer der angesehensten Philosophen der Gegenwart, stellt in diesem Buch eine ebenso weitreichende wie tiefgehende analytische Betrachtung über das Phänomen der Emotionen an.

In einem ersten Schritt läßt er – im ständigen Rückgriff auf Literatur, Psychoanalyse und Kunst – deutlich werden, warum Emotionen eine eigenständige psychologische Kategorie bilden. Diese sind, so Wollheim in einem zweiten Schritt, nichts weniger als seelische Veranlagungen oder grundlegende psychische Kräfte, die, ähnlich wie Begierden oder Überzeugungen, plötzlich bewußt werden. Doch im Unterschied zu diesen sind Emotionen eine bestimmte Form der Geisteshaltung bzw. der Einstellung zur Welt. Sie sind eine mentale Disposition ganz eigener Art.

Wollheims Nachdenken darüber, was Emotionen sind, wie sie sich in unserem Alltag zeigen und weshalb sich »gewöhnliche« von moralischen Emotionen unterscheiden, hat zu einem facettenreichen, klar argumentierenden Buch geführt. Es ist gleichzeitig Ausdruck des Bemühens, Emotionalität zu repsychologisieren, um so die Ausdrucksformen des menschlichen Geistes für Psychologie und Philosophie zurückzugewinnen.

Inhalt

  • Vorwort
  • Einführung: Die Emotionen
  • Entstehungsbedingungen
  • Eine Emotion entsteht
  • Die sogenannten moralischen Emotionen
  • Anmerkungen
  • Register

Über den Autor

Richard Wollheim, (* 5. Mai 1923; † 4. November 2003) war ein englischer Philosoph und Psychoanalytiker, der durch seine Arbeit auf den Gebieten Ästhetik und Philosophie des Geistes (mind) bekannt wurde. Eine seiner letzten Arbeiten galt den Emotionen. Sein Hauptwerk Painting as an Art ist eine philosophische Psychologie der Malerei. Wollheim war (ab 1992) der Präsident der Britischen Gesellschaft für Ästhetik.

Wollheim verließ England aus Protest gegen den Thatcherismus und ging zuerst an die Columbia Universität (1982–1985), dann nach Berkeley. Er lehrte dort bis 2002 und stand der philosophischen Fakultät von 1998 bis 2002 vor. 1986 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Von 1989 bis 1996 war er, neben Berkeley, an der Universität von Kalifornien in Davis.

In Deutschland machten ihn vor allem seine Arbeiten zum Begründer der Psychoanalyse (Sigmund Freud, München 1972) und zur Kunst (Objekte der Kunst, Frankfurt/M. 1982) bekannt.

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