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Eine Triebtheorie für unsere Zeit

Sexualität und Konflikt in der Psychoanalyse

Details

Verlag Verlag Hans Huber
Auflage/ Erscheinungsjahr 29.10.2007
Format 15,6 × 1,4 × 23,2 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 237 Seiten
Abbildungen 8 s/w Illustrationen
Gewicht 400
ISBN 9783456844770

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Dieses inzwischen beim Verlag vergriffene Buch gilt zu Recht als ein publizistischer Eckpfeiler einer konzisen und konsistenten allgemeinen psychoanalytischen Theorie.

Zu diesem Buch

Der Psychoanalyse droht ihr ureigenster Kern, die Triebtheorie, abhanden zu kommen, wie die verschiedenen Entwicklungen der letzen Jahrzehnte – Ichpsychologie, Selbstpsychologie, Objektbeziehungspsychologie, Bindungstheorie – deutlich machen. Nach Auffassung des bekannten Analytikers und Autors ist Aufgabe und Ziel einer Neuformulierung der Triebtheorie, Freuds frühe libidotheoretischen Konzepte von unnötigem, ja irreführendem Ballast, vor allem ihrer biologistischen Ausrichtung, zu befreien, Sexualität und Trieb auf neue Weise ins Zentrum des psychoanalytischen Konfliktdenkens zu rücken und in ihrer Bedeutung für die Konstituierung des Subjekts herauszuarbeiten.

Der Autor beschreibt im Anschluss an die allgemeine Verführungstheorie von Jean Laplanche die intersubjektive Entstehung der spezifisch menschlichen infantilen Sexualität, die ihre biologische Grundlage und genitale Ausrichtung erst in den Umgestaltungen der Pubertät findet. Eine derart fundamentale Neuformulierung eines fundamentalen Konzepts der Psychoanalyse fordert zwingend eine Revision anderer Konzepte. In einer sorgfältigen begrifflichen Analyse beschreibt der Autor das Ich des Triebes, die Bedeutung der Identifikation in der Bildung des Ichs, den Narzissmus und die Aggression in ihrem Bezug zu Trieb und Konflikt auf neue und ungewohnte Weise. Die Revitalisierung des weithin vergessenen Konzepts der Nachträglichkeit ermöglicht eine differenzierte Darstellung des verinnerlichten Konflikts und seiner Bearbeitung in der Übertragung, wie sie bis jetzt kaum möglich war.

Der Autor

Heinz Müller-Pozzi, (1940–2014), Dr. phil., war Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGP), arbeitete in Zürich in eigener Praxis undals Dozent am Freud-Institut Zürich, wo er über annähernd vier Jahrzehnten Inhalte und den Stil der Ausbildungmaßgeblich mitgeprägt und die Kandidaten zu eigenständigem (Nach-)Denken ermutigt und angehalten hat.

Lieferbarkeitshinweis

Im Fachantiquariat der SFB der begehrte Titel in einigen verlagsfrischen Archivxemülaren; beim Verlag bergriffen.

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