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Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci

Erstausgabe 1910

Details

Verlag Deuticke
Auflage/ Erscheinungsjahr 1910, EA
Format Gr.-8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OBrosch.
Seiten/ Spieldauer 76 Seiten
Abbildungen Frontispiz
Reihe Schriften zur angewandten Seelenkunde, Band 7
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-007660_AQ

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Zu dieser Ausgabe

Im Fundus des Klassischen Fachantiquariats ein Exemplar der ausnehmend seltenen Erstausgabe dieser frühen Arbeit Sigmund Freuds.

Freud hat seine 1910 veröffentlichte Leonardo-Studie später einmal 'die einzige hübsche Sache' genannt, die er je geschrieben habe. Es ist tatsächlich so, als habe jenes berühmte 'berückende und rätselhafte Lächeln' der Mona Lisa den gesamten Text verzaubert. Wenn jemand, so heißt es am Schluß, ihm vorwürfe, das Ganze sei nicht mehr als 'ein psychoanalytischer Roman', wolle er gerne einräumen, daß auch er 'die Sicherheit dieser Ergebnisse gewiß nicht überschätze'.

Fasziniert vom Doppelgenie seines Helden, nämlich zugleich Forscher und Künstler gewesen zu sein, benutzte er eine von Leonardo mitgeteilte Kindheitserinnerung, um mit deren schrittweiser Deutung dessen gefährdete Produktivität und gehemmte Homosexualität verständlich zu machen sowie das Geheimnis des 'leonardesken' Lächelns zu ergründen. Im Brennpunkt der Deutung steht Leonardos frühe Beziehung zur überzärtlichen Mutter, die ihn, den nichtehelichen Sohn, 'zur erotischen Frühreife emporgeküßt' habe, während der Vater fehlte.

Neben den erzählerischen Momenten enthält der Text eine Fülle bedeutender theoretischer Ausführungen: u. a. über den Charakter von Kindheitserinnerungen bzw. Kindheitsphantasien überhaupt, die infantilen Sexualtheorien, also die forschenden Gedanken der kleinen Kinder über die Herkunft der Kinder, ferner über die Genese eines bestimmten Typus von Homosexualität und die Bedingungen der Sublimierung. (...)"

(Quelle: S. Fischer Vlg., Klappentext zur TB-Ausgabe dieser Arbeit)

Zum Erhaltungszustand

Das Klassische Fachantiquariat der SFB verfügt derzeit über ein Exemplar der seltenen Erstausgabe dieser frühen Arbeit Sigmund Freuds aus dem Jahr 1910 (!). - Die Aussgabe in der Originalbroschur des Verlages ist in einem vergleichsweise altersbedingt guten bis sehr guten Erhaltunghszuustand; der dünne und empfindliche Einband mit leichten Gebrauchs- und Lagerspuren und lichtbedingt etwas aufgehellt. Innen sind die Textseiten erstaunlich frisch und frei von allen Anstreichungen, Anmerkungen, Stempeln o. ä., abgesehen von einem vom Erstbesitzer auf em Vorsatz notierten Namenseintrag in Tinte. - Sehr selten.

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