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Enzensberger, Hans Magnus (Hg.)

Ein Leben voller Fallgruben. Erzählung

Aufgezeichnet und ins Englische übertragen von Paul Bowles. Deutsch von Anne Ruth Strauss. Mit zwölf Photographien von Herbert List. - Normalausgabe

Details

Verlag Franz Greno, Nördlingen
Auflage/ Erscheinungsjahr 1985 f
Format 22,0 × 13,0 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer 347 Seiten, mit Lesebändchen
Abbildungen Mit 17 Fototafeln von Herbert List
Reihe Die Andere Bibliothek, Band 2
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 9783921568170_MA

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Band 2 der von Franz Greno und Hans Magnus Enzensberger begründeten Reihe »Die andere Bibliothek« in der limitierten NORMALAUSGABE,

»Die Leute sagen, es sei besser, gar kein Leben zu haben, als ein Leben voller Fallgruben. Aber dann sagen sie: Besser ein leerer Sack als gar kein Sack.«

Worum es geht

Seinen richtigen Vater kennt er nicht. Seine Mutter vernachlässigt ihn. Als die Familie nach Tanger zieht, verliert sich der junge Mann im Gewühl der neuen Stadt. Die erste Liebe findet er bei den Huren, aber am Ende wollen sie ihn vergiften. Er sucht Arbeit und findet selten welche. Sein Stiefvater verachtet ihn, schimpft ihn einen arbeitsscheuen Taugenichts, scheut sich aber nicht, ihm selbst das wenige erarbeitete Tagelöhnergeld noch abzuknöpfen.

Er wird angepumpt, übers Ohr gehauen - und doch ist diese lakonisch erzählte Geschichte keine Leidensgeschichte. Die Schicksalsergebenheit, mit der der Erzähler die Kalamitäten seiner Existenz auf sich nimmt, zeugt, wenn nicht von Empörung gegen den Lauf der Welt, so doch von einem durch nichts zu brechenden Überlebenswillen. »Die Leute sagen, es sei besser, gar kein Leben zu haben, als ein Leben voller Fallgruben. Aber dann sagen sie: Besser ein leerer Sack als gar kein Sack.«

Wie es zu diesem Buch kam

Der amerikanische Autor, Musiker und Weltenbummler Paul Bowles (1910-199) hat niemals erzählt, wie es eigentlich zu der Freundschaft mit Layachi kam, aber den Quellen nach zu urteilen, muss Layachi oft bei Bowles zu Besuch gewesen sein, der irgendwo in Marokko lebte. Und während einer dieser zahlreichen Besuche ist dann die Idee zu dem Buch ´Ein Leben voller Fallgruben` entstanden.

Wie Bowles in seiner Einleitung berichtet, "schrieben" die beiden Ein Leben voller Fallgruben während einer Reihe von Abenden, an denen Layachi seine Geschichte in einen Kassetten-Recorder sprach. Bowles war überrascht, dass es seinem Freund möglich war, die Geschichte ohne Pause zu erzählen und dass er nur äußerst selten etwas korrigieren oder streichen musste. Wie Bowles es ausdrückte: "Charhadi zögerte niemals … er veränderte nie die Intensität seines Redeflusses."

Der Autor

Driss ben Hamed Charhadi (eigentlicher Name: Larbi Layachi; * 1937; † 1986 in Kalifornien, USA) war ein marokkanischer Erzähler, der international vor allem für sein Buch ´Ein Leben voller Fallgruben` bekannt wurde; eine Geschichte, die Paul Bowles aufgezeichnet und ins Englische übersetzt hat. Im Deutschen ist es zuerst 1967 bei Luchterhand unter dem Titel Schuldlos schuldig erschienen. 1985 wurde es in der Reihe Die andere Bibliothek in einer gediegenen Ausgabe und parallel in einer limitierten Vorzugsausgabe neu aufgelegt.

Erhaltungszustand / Verfügbarkeit

das Moderne Fachantiquariat der SFB verfügt ber einige gut bis sehr gut erhaltene Exemplare dieser schönen und ganz frühen Ausgabe aus der bei Franz Greno erschienenen Reihe ´Die andere Bibliothek`; innen gut und ohne Anstreichungen, Anmerkungen etc.

Rezensionen

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