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Kafka, Franz (Text) (Hg.)

Ein Landarzt. Fünf Lithographien zu der Erzählung von Franz Kafka »Ein Landarzt«

Limitierte Edition mit fünf signierten Original-Lithographien und mit fünf Textblättern lose in einer Halbleinenmappe

Details

Verlag Verlag Schrift und Bild, Hildesheim
Auflage/ Erscheinungsjahr 1966, EA
Format 58,0 cm × 42,8 cm (Format der Mappe)
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Mappe
Seiten/ Spieldauer 5 Bögen mit den Originalgrafiken, 5 Textbögen lose
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-007891_Galerie

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750,00 €


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Bei der SFB-Kunstabteilung ist dieses begehrte Mappenwerk als ein galeriefrisches Exemplar verfügbar. - Gesucht und sonst allenfalls antiquarisch zu bekommen.

Zu diesem Mappenwerk

Exemplar 59 der auf 100 Exemplare + 15 Künstlerexemplare (e.a.) limitierten großformatigen Sammleredition. Alle Lithographien sind signiert, nummeriert und mit »I.« bis »V.« bezeichnet. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Die Lithographien tragen die Titel »Der Aufbruch«, »Rosa und der Knecht«, »Die Wunde«, »Das Gespräch« und »Die Heimfahrt«. – Mit dem vollständigen Text der Erzählung und einem Vorwort von Hans A. Halbey; (Referenz: Rethi 186-190). – Im Archiv der SFB-Kunstabteilung ist dieses begehrte Mappenwerk als ein galeriefrisches Exemplar verfügbar.

Zur literarischen Vorlage

»Ein Landarzt« ist Kafkas schönster und umfangreichster Erzählband. 1920 erschienen, blieb er lange Zeit ohne jedes Echo, was heute unbegreiflich erscheint, denn viele dieser vierzehn Erzählungen – von »Vor dem Gesetz« bis zum »Bericht für eine Akademie« – begründeten Kafkas Weltruhm.

Der Künstler und Illustrator

Hans Fronius (* 12. September 1903 in Sarajevo; † 21. März 1988 in Mödling) war ein österreichischer Maler, Graphiker und Illustrator. - Das künstlerische Werk von Hans Fronius erfährt seit langem eine beachtliche kunsthistorische Würdigung. Monografische Ausstellungen und Publikationen erschließen sein umfangreiches künstlerisches Œuvre, das einen prominenten Stellenwert in der österreichischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einnimmt und bisher mit zahlreichen Preisen geehrt wurde.

Fronius` Wirken: Sein malerisches wie grafisches Werk wird aufgrund seines spontanen Gestus, der großen Erzählkraft und fantastischen Einbildungskraft als 'Expressiver Realismus' bezeichnet. Die thematische Spannbreite reicht von Porträts über literarische Motive bis hin zu Natur- und Städtebildern. Fronius betätigt sich darüber hinaus auch als Illustrator und veröffentlicht insgesamt 115 Bücher und Mappenwerke. Besonders bedeutend sind hier seine Illustrationen zu Werken von Franz Kafka und Edgar Allan Poe, die einem breiten Publikum bekannt sind. In seiner autobiografischen Publikation Bilderbuch eines Lebens führt Fronius aus, er sei in seinem Werk dem „Sternbild Goya, Ensor, Kubin“ verpflichtet. Die Auseinandersetzung mit Werk und Ideengehalt des Dreigestirns erfolgt in seinem malerischen und grafischen Werk durch Paraphrasen und Variationen von Motiven und Themen, aber auch durch imaginierte Porträts, wie in der Radierung Goya, Ensor, Kubin. Im Werke Goyas habe ihn dessen „Spannweite im Künstlerischen“ von höchster Lebensfreude bis zur radikalsten Negation fasziniert, bei Ensor die Thematik der Maskenbilder und das Licht, das „seinen Farben und seiner Zeichnung die faszinierende geistige Transparenz“ gebe. Die Freundschaft mit Kubin war durch persönliche Begegnungen, Ideenaustausch und gegenseitige Anteilnahme getragen. Er habe sich aber von der durch Nietzsche geprägten Geisteshaltung Kubins und dessen romantischem Horror distanziert. Sein Werk werde eher von „der Bodenlosigkeit“ und der „metaphysischen Angst“ bestimmt, für die Kafka den stärksten Ausdruck gefunden habe."

(Quelle: Wikipedia, gekürzt).

Über den Autor

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, trat Kafka 1908 in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

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