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Eifersucht und Neid

Ihre psychodynamische Bedeutung und Behandlung. Vorlesung im O-Ton auf 5 CD

Details

Verlag Auditorium-Netzwerk
Auflage/ Erscheinungsjahr 2007
Format kl.-8
Einbandart/ Medium/ Ausstattung 6 Audio-CDs
Seiten/ Spieldauer Zusammen 431 Min.
Gewicht 978-3-8302-1828-9
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 978-3-8302-1828-9

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Merkliste

56. Lindauer Psychotherapiewochen "Berühren und berührt werden" / "Bewegen und sich bewegen lassen", 17. bis 28. April 2006 in Lindau.

Zum Thema der Vorlesungen

Neid‹ und ›Eifersucht‹, diese beiden Affekte spielen vermutlich in jeder Psychotherapie und Psychoanalyse eine hervorragende, aber nicht selten auch stark verhüllte und unterdrückte oder verleugnete Rolle. Sehr viel und in oft doktrinärer Weise wurde in den letzten Jahrzehnten über den Neid in der Literatur geschrieben, aber fast nichts mehr über die Eifersucht.

Dabei zeigen die jüngeren Untersuchungen zu diesem Thema überraschende Einsichten:

1.) In die große Rolle des Gebärmutterneides, im weiten Sinne als Neid auf die Organe und Funktionen des weiblichen Körpers und auf Weiblichkeit überhaupt bei männlichen wie weiblichen Patienten und wie dieser Neid verinnerlicht und im Über-Ich verewigt erscheint.

2.) Wie früh und prominent Eifersucht in der Entwicklung nachzuweisen ist, und welch komplexe Schichtung die pathologische Eifersucht hat. Sie ist keineswegs auf sexuelle Eifersucht beschränkt, sondern betrifft alle Formen des Sich-ausgeschlossen-fühlens.

3.) Und wie steht es mit diesem Affekt beim Therapeuten, beim Psychoanalytiker selbst? Kann man auf seinen Patienten in irgend einer Hinsicht ´neidisch` sein? - Aber gewiss!: Vielleicht hat dieser im Vergleich ein Liebes- und Sexualleben, das, verglichen mit dem eigenen, blass werden läßt; vielleicht verfügt er über eine ungleich größere Bildung, über mehr an Einfluß, Macht und Geld; vielleicht ist er im Leben voller Ideen und vermag diese auch tatkräftig umzusetzen, während der Behandelnde ewig bloß in seinem Sessel sitzt und gegebenenfalls erfolgreiche ´Behandlungsfälle` mit ihrer neu gewonnenen Autonomie aus dem Blick entschwinden sieht, nur, um mit dem nächsten Patienten wieder mühsamm bei "Null" oder "Eins" zu beginnen ....?

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