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Dostojewski. Skizze zu seiner Psychoanalyse (Neufeld) - Tolstois Kindheitserinnerungen (Ossipow)

Zwei Bände der Imago-Reihe vereint in einem Buch in privater Bindung

Details

Verlag Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig / Wien / Zürich
Auflage/ Erscheinungsjahr 1923 (beide)
Format 23,5 × 16 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung priv. Lnbd.
Seiten/ Spieldauer 264 Seiten (171 Seiten / 93 Seiten)
Reihe IMAGO-Bücher , Band II und IV
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 00286-AQ-sfb

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(Grinstein 24857, für Tolstois Kindheitserinnerungen)

"Alle Werke Leo Tolstois stellen eine Selbstanalyse und sogar eine Psychoanalyse im Freud'schen Sinne dar."

Nikolai Ossipow in seiner Einleitung

Zu diesem Buch

»Hätten Krieg und Revolution das autokratische RußIand nicht vernichtet, so hätte Rußland unter Teilnahme der ganzen gebildeten Welt 1921 den hundertsten Geburtstag Dostojewskis gefeiert. Das bolschewistische Rußland huldigt einer so konservativen Autorität natürlich nicht, und so unterblieben nicht nur all die Festlichkeiten, mit denen die literarische Welt den größten Dichter Rußlands feiern wollte, sondern auch die Memoiren und Biographien, die die noch lebenden Mitglieder der Familie Dostojewski zu diesem Anlasse schrieben oder schreiben wollten, erschienen nicht. Nur die Tochter des Dichters, Aimée Dostojewski, gab ihre Erinnerungen an den berühmten Vater heraus. Dieselben sind für den Psychoanalytiker von keiner großen Bedeutung, da Aimée Dostojewski alle Eigenschaften und Eigenheiten Dostojewskis aus dem Umstande ableitet, daß er einer litauischen Familie entstamme, also das Blut der Normannen in seinen Adern rolle...« (aus dem Text)

Über den Autoren

Nikolai Ossipow war der erste Psychoanalytiker in Russland (1877-1934); später sollte er zusammen mit Mosche Wulff die Arbeiten von Freud ins Russische übersetzt. Nach dem Studium der Medizin in Deutschland und der Schweiz wendet er sich in Moskau der Psychiatrie zu und arbeitet unter den bedeutenden Vertretern der progressiven humanen Schule Korsakows. Sein Interesse an der Psychodynamik der Neurosen führt ihn zum Studium der Werke Freuds, den er 1910 in Wien besucht. Infolge seiner Ablehnung des Bolschewismus flieht er am Ende des Bürgerkrieges aus der Sowjetunion nach Prag. Dort beginnt 1921 der Briefwechsel mit Freud.

Zum Erhaltungszustand

Qualitativ gute Privatbindung der Zeit in grünem Leinen mit montiertem Autorenschildchen in Gold auf schwarzem Grund am Buchrücken. Innen in hervorragendem Zustand. Mit dezentem Vermerk des Vorbesitzers auf dem Schmutztitel; in dieser Zusammenstellung ein Unikat.

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