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Pschera, Alexander (Hg.)

Diesseits von Gut und Böse

Briefe, Tagebücher, Prosa. Mit einem Vorwort der Herausgeberin

Details

Verlag Matthes & Seitz Berlin
Auflage/ Erscheinungsjahr 29.11.2019
Format 23 × 15 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 1259 Seiten
ISBN 9783957576927

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68,00 €


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Zu dieser Ausgabe

Wohl keiner erhob seine Stimme um die Jahrhundertwende so laut, grundsätzlich und genial wie dieser wütende, schnaubende, angriffslustige Katholik - eine der Schlüsselfiguren der Moderne.

Sein Leben war ein einziger Kreuzweg aus Armut, Verachtung und Krankheit, und umso radikaler seine Forderung nach striktem Gehorsam im Dienst der Sache Gottes. Die Bedingungslosigkeit seiner Überzeugung und die Tiefe seiner Einlassungen machen diesen Ausnahmeliteraten zum schwarzen Kontrapunkt im bunten Treiben des Fin de Siècle und zeigen ihn als ewigen Unzeitgemäßen.

Dem deutschsprachigen Leser war Léon Bloy bislang nur durch vereinzelte Ausgaben von Prosabänden zugänglich. Mit der vorliegenden thematisch geordneten Ausgabe wird erstmals der ganze Bloy in seiner gedanklichen Schärfe und tragischen Genialität sichtbar. Zahlreiche historische Illustrationen ergänzen dieses Standardwerk und machen es zu einem monströsen, in die Gegenwart irrlichternden Epochenkommentar.

Inhalt

Vorbemerkung 9

I. WELT

Ein Lebem in der Drillen Republik: Identität - Ich - Alltag - Glück - Moderne - Gesellschaft - Geld - Untergang - Existenz - Leben - Tod.

II. GEIST

Der Geist des Gehorsams - Geschichte - Nationen und Zeiten - Helden -  Judentum - Kunst - Sprache, Name, Dichtung, Lektüre - Bildende Kunst und Künstler - Musik und Musiker - Schöpfung.

III. GOTT

Der abwesende Gott -  Schöpfer - Trinität - Maria - Bibel - Kirche - Papst, Orden, Priester - Moderne Katholiken - Protestanten und Konversinnen - Heiligkeit - Heilige - Geistliches lachen - Ewiges Leben.

Der Autor

Léon Bloy (1846–1917) war ein französischer Sprachphilosoph, Essayist und Romancier, der zum Katholizismus konvertierte, dabei höchst kritisch gegen die kirchlichen Institutionen eingestellt war; Bloy gilt als einer der radikalsten Kritiker des »verbürgerlichten« Christentums in all seinen Ausprägungen. Zu Lebzeiten blieb er ein intellektueller Geheimtipp für wenige; Bloy beeinflusste Bloy mit seinen radikalen Positionen so unterschiedliche Autoren wie Franz Kafka, Carl Schmitt, Ernst Jünger, Heinrich Böll und etliche andere.

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