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Bewegende Fälle aus der Familientherapie

Die Falle. Eine Weihnachtsgeschichte

Mit 24 farbigen Illustrationen von Cynthia Kittler

Details

Verlag Edition Büchergilde
Auflage/ Erscheinungsjahr 09.2014
Format 16,4 × 1,7 × 21,6 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Halbleinwand
Seiten/ Spieldauer 112 Seiten
Abbildungen Mit 24 farbigen Illustrationen. Japanische Bindung (Buchseiten zum Aufschneiden). Halbleinen mit Prägung.
ISBN 9783864060434

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17,95 €


Merkliste

"Dichter können die Welt nicht verändern? Zuweilen doch. Der Dichter Robert Gernhardt jedenfalls hat die Welt verändert, indem er seine Leser verändert hat, und seine Leser zählen nach Millionen."

Ulrich Greiner, in: Die Zeit

Zu diesem Werk

Herr Lemm hat für Heiligabend gute Freunde der Familie zu Tisch geladen. Außerdem möchte er seinen Kindern eine besondere Überraschung bereiten und bestellt beim Studentenwerk eigens einen richtigen Weihnachtsmann, der zuvor dem Nachwuchs Geschenke überreichen und ihm ein wenig ins Gewissen reden möge.

Doch der angeheuerte Student hat zu seinen Aufgaben als Weihnachtsmann durchaus eigene Vorstellungen: In charmanter Manier ermuntert er in seiner kleinen Ansprache die erstaunten Kinder, Eltern und Lehrern zu widersprechen, wenn diese, wie so häufig, Unsinn von sich geben. Und er hat auch gleich noch drei Kollegen zur Unterstützung seines Einsatzes herbeibeordert, die als Knecht Ruprecht, Sankt Nikolaus und Engel Gabriel bei den Lemms ebenfalls auftreten. Und natürlich wissen die vier Techno-erprobten Burschen, wie man feiert. In diesem Zusammenhang spielen die für den erwarteten Besuch der Verwandtschaft schon vorbereiteten Platten mit Leckerem, feinster Whiskey und sogar ein saftiges Lösegeld eine nicht unentscheidende Rolle. Die nette Sache scheint aus dem Ruder zu laufen und die aufgrund der zugespitzten Situation von den Lamms anschließend konsultierte Polizei zeigte sich nach der genauen Schilderung dieser doch eher übersichtlichen Problemlage als hilflos überfordert ...

Gernhardts satirische Weihnachtsgeschichte erschien 1966 erstmals in der Zeitschrift "pardon" und wurde 1996 unter dem Titel "Wer hat Angst vorm Weihnachtsmann" verfilmt.

Dank der japanischen Bindung funktioniert das Buch wie ein Adventskalender: Um jeden Tag einen Teil der Geschichte lesen zu können, muss man die Seiten erst aufschneiden. Denn noch verbirgt sich der Text zwischen Kittlers herrlichen Illustrationen. Wir wünschen eine schadenfröhliche Weihnachtszeit!

Über den Autor

Robert Gernhardt, geb. am 13. Dezember 1937 in Reval (heute Tallinn/Estland), studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. 1964 zog er nach Frankfurt am Main und trat in die Redaktion der satirischen Zeitschrift 'Pardon' ein. Hier erfand Robert Gernhardt zusammen mit F.K. Waechter und Fritz Weigle die Nonsense-Doppelseite 'Welt im Spiegel' (WimS). 1979 war er Mitbegründer der satirischen Monatsschrift 'Titanic'. Ab 1966 arbeitete Robert Gernhardt als freier Lyriker und Schriftsteller, Maler und Zeichner, Theoretiker und Kritiker. Robert Gernhardt wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter mit dem Bertolt-Brecht-Preis (1998), dem e.o.plauen Preis (2002), dem Heinrich-Heine-Preis (2004) und dem Wilhelm-Busch-Preis (2006). Robert Gernhardt ist am 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main gestorben.

Rezensionen

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