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UNIKAT!

Die Weissen denken zuviel

Psychoanalytische Untersuchungen bei den Dogon in Westafrika. Erstausgabe in privatem Künstlereinband in Leder mit 4 auf den Vorsätzen montierten Originalaquarellen von FRITZ MORGENTHALER

Details

Verlag Atlantis Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 1963, Erstausgabe
Format 16,5 × 24,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Priv. Ledereinband mit goldgeprägtem Titel
Seiten/ Spieldauer 527 Seiten
Abbildungen Mit auf den vier Vorsätzen montierten Originalaquarellen v. Fritz Morgentahler
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-005662

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850,00 €


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Meisterstück der für sich schon begehrten und seltenen Erstausgabe des Werkes im Handeinband aus vermutlich eidgenössischer Werkstätte. Sensationell: Der prächtige Band ist veredelt mit vier Kunstvorsätzen unter Verwendung von ORIGINALAQUARELLEN aus der Feder Fritz Morgenthalers; des Freundes und Kollegen Paul Parins, der aus einer brühmten Emmenthaler Künstlerfamilie stammte. Originale aus dem künstlerischen Schaffens Fritz Morgenthalers sind aktuell weltweit nirgends zu bekommen.

Zu dieser einzigartigen Vorzugsausgabe

Unikatexemplar der Erstausgabe im Ganzfranz-Handeinband der Zeit: Ganzleder / Leder / Goldrand / Lederbindung im Format 16,5 x 24,5 cm mit Kopfgoldschnitt, Rückentitel in Goldprägung auf Lederschild, 10 erhabene Bünde, Lederhäubchen, Innenkantenvergoldung, handgestochenes Kopfband, Linienvergoldung des Einbandes und illustrierte Vorsätze (aquarelliert). 525 Seiten, mit Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier, Anhang (8 Rorschach-Protokolle), Literaturverzeichnis und Anmerkungen.

Was bedeutet Handeinband - handgebunden? - Das Besondere am arbeitsintensiven und großes handwerkliches Können voraussetzenden Handeinband sind:

"(...) Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen einen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können."

Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14.

Zu diesem Buch

Die Weißen denken zuviel ist legendäres Kultbuch und Fachbuch in einem: Erstmals 1963 erschienen, danach vielfach wiederaufgelegt, ist dieser ethnologische Reisebericht zugleich das erste Zeugnis einer wissenschaftlichen Methode, die das Denken und Forschen einer ganzen Generation von Psychoanalytikern und Ethnologen beeinflussen sollte.

Insgesamt sechs Afrika-Expeditionen haben die Autoren unternommen, um mit Hilfe einer aus der Psychoanalyse entwickelten Gesprächstechnik das Seelenleben westafrikanischer Völker zu untersuchen. In diesem Band sind es die Dogon, ein Volk in Mali, dessen fremde, ferne und märchenhafte Welt aus den Gesprächen mit den Autoren unmittelbar zu uns spricht.

Die Verfasser, die als Psychoanalytiker in Zürich arbeiteten, haben auf ihren Afrikareisen versucht, mit den Menschen dort ins Gespräch zu kommen und sie gebeten, frei heraus zu erzählen, wie ihre Einschätzungen über ihre Gemeinschaften, das Leben sind und wie und was sie als Mtglieder ihres Stammes fühlen und denken.

Das Buch gibt dreizehn dieser Gespräche wieder, die sich jeweils über viele Stunden erstreckten. In einem weiteren Teil des Buches bieten die Autoren Hintergrundinformationen an, die dem Leser das ›Verstehen‹ dieser Gespräche erleichtern sollen.

Den (begehrten) Einbandentwurf gestaltete das Mulitalent Fritz Morgenthaler.

Zum Erhaltungszustand

Bei der SFB zwei Archivexemplare.

Das erste Exemplar in besonders gutem Zustand, scheinbar ungelesen und ohne jede Anmerkung, Unterstreichungen o.ä.. Auch der i. d. R. fehlenden, von Fritz Morgenthaler selbst gestaltete Schutzumschlag in einem sehr gutem Zustand.

Das zweite Exemplar ebenfalls in gutem Zustand, ohne Anmerkungen oder Markierungen, aber mit altersentsprechenden leichteren Gebrauchsspuren und kleinen Läsuren an den Rändern des Schutzumschlags.

In der hier angebotenen Erstausgabe selten.

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