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EA, RAR!

Die Weissen denken zuviel

Psychoanalytische Untersuchungen bei den Dogon in Westafrika (Erstausgabe)

Details

Verlag Atlantis Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 1963, Erstausgabe
Format 16,5 × 24,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OLwd. mit goldgeprägtem Titel, mit OU
Seiten/ Spieldauer 527 Seiten
Abbildungen Abb. a. Taf.
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-000046_AQ

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»Die Weißen denken zuviel und dann machen sie viele Sachen, und je mehr sie machen, desto mehr denken sie. Und dann verdienen sie viel Geld, und wenn sie viel Geld haben, machen sie sich Sorgen, daß das Geld verlorengehen könnte. Dann denken sie noch mehr und machen noch mehr Geld und haben nie genug. Dann sind sie nicht mehr ruhig. So kommt es, daß sie nicht glücklich sind.«

Ein Dorfchef aus Mali

Zu diesem Buch

Die Weißen denken zuviel ist legendäres Kultbuch und Fachbuch in einem: Erstmals 1963 erschienen, danach vielfach wiederaufgelegt, ist dieser ethnologische Reisebericht zugleich das erste Zeugnis einer wissenschaftlichen Methode, die das Denken und Forschen einer ganzen Generation von Psychoanalytikern und Ethnologen beeinflussen sollte.

Insgesamt sechs Afrika-Expeditionen haben die Autoren unternommen, um mit Hilfe einer aus der Psychoanalyse entwickelten Gesprächstechnik das Seelenleben westafrikanischer Völker zu untersuchen. In diesem Band sind es die Dogon, ein Volk in Mali, dessen fremde, ferne und märchenhafte Welt aus den Gesprächen mit den Autoren unmittelbar zu uns spricht.

Die Verfasser, die als Psychoanalytiker in Zürich arbeiteten, haben auf ihren Afrikareisen versucht, mit den Menschen dort ins Gespräch zu kommen und sie gebeten, frei heraus zu erzählen, wie ihre Einschätzungen über ihre Gemeinschaften, das Leben sind und wie und was sie als Mtglieder ihres Stammes fühlen und denken.

Das Buch gibt dreizehn dieser Gespräche wieder, die sich jeweils über viele Stunden erstreckten. In einem weiteren Teil des Buches bieten die Autoren Hintergrundinformationen an, die dem Leser das ›Verstehen‹ dieser Gespräche erleichtern sollen.

Den (begehrten) Einbandentwurf gestaltete das Mulitalent Fritz Morgenthaler.

Zum Erhaltungszustand

Bei der SFB zwei Archivexemplare.

Das erste Exemplar in besonders gutem Zustand, scheinbar ungelesen und ohne jede Anmerkung, Unterstreichungen o.ä.. Auch der i. d. R. fehlenden, von Fritz Morgenthaler selbst gestaltete Schutzumschlag in einem sehr guten Zustand.

Das zweite Exemplar ebenfalls in gutem Zustand, ohne Anmerkungen oder Markierungen, aber mit altersentsprechenden leichteren Gebrauchsspuren und kleinen Läsuren an den Rändern des Schutzumschlags.

In der hier angebotenen Erstausgabe selten.

Rezensionen

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