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Die unvollendete kopernikanische Revolution in der Psychoanalyse

Aufsätze. Aus dem Französischen von Udo Hock

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 07.2005
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 221 Seiten
Gewicht 341
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783898064606

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28,00 €


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Zu diesem Buch

Die in diesem Band enthaltenen Aufsätze aus den Jahren 1989 bis 1992 sind nach wie vor aktuell und zeigen, dass der Gegensatz zwischen einer 'kopernikanischen' Tendenz, die den Menschen sich selbst gegenüber dezentriert, und einer 'ptolemäischen' Tendenz, die ihn unaufhörlich auf sein Ich rezentriert, in der Psychoanalyse und auch im Denken Freuds gegenwärtig bleibt. Zu behaupten, dass der Mensch ursprünglich um den Anderen 'kreist' und dass er sich von Kindheit an von einer radikalen Andersheit aus bildet, ist eine Revolution, die es fortzusetzen gilt; von Freud aus und über ihn hinaus.

Der Autor

Jean Laplanche (* 21.6.1924 † 6.5.2012) besuchte die Ecole normale supérieure und studierte Philosophie. Er begann 1947 eine Analyse bei Jacques Lacan und studierte anschließend Medizin. Nach seinem Bruch mit Lacan 1964 gründete er mit anderen die Association psychanalytique de France. Zusammen mit J.-B. Pontalis verfasste er »Das Vokabular der Psychoanalyse« (1967). Von 1970 bis 1993 war er Professor an der Universität Paris VII und entwickelte in seinen Vorlesungen (»Problématiques«, Bände I bis VII) die allgemeine Verführungstheorie. Er war wissenschaftlicher Leiter der neuen Freud-Übersetzung ins Französische, die seit 1989 publiziert wird. 1995 erhielt er den Mary S. Sigourney Award.

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