Bestelltelefon: 0800 588 78 30

RAR!

Die unpersönliche Enunziation oder der Ort des Films

Aus dem Französischen von Frank Kessler, Sabine Lenk, Jürgen E. Müller

Details

Verlag Nodus
Auflage/ Erscheinungsjahr 1997
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 197 Seiten
ISBN 9783893233571

Kauf-Optionen

21,50 €


Merkliste

Mit Rabatt für Stammkunden

Aus dem Inhalt dieses Buches

Frank Kessler, Sabine Lenk, Jürgen E. Müller: Christian Metz und die Analyse der enunziativen Figuren im Film -

I. DIE ANTHROPOIDE ENUNZIATION

II. ZU EINIGEN LANDSCHAFTEN DER ENUNZIATION (Eine Führung): Adressierungsstimmen im Bild - Blicke in die Kamera / Adressierung vermittels der Off-Stimme - Verwandte Töne / Schriftliche Adressierungen - Adressierende Titel / Sekundäre Leinwände, oder das Rechteck im Quadrat / Spiegel / Das Dispositiv zeigen / Film(e) im Film / Subjektive Bilder, subjektive Töne, "Point-of-view" / Die Ich-Stimme und verwandte Töne / Der objektiv-gerichtete Modus - Enunziation und Stil / "Neutrale" Bilder und Töne?

III. VIER SCHRITTE IN DEN WOLKEN (Theoretischer Gedankenflug) / Literatur

Der Autor

Christian Metz (* 12. Dezember 1931 in Béziers; † 7. September 1993 in Paris) war ein französischer Filmtheoretiker und Semiotiker. Er war Begründer der linguistischen Filmsemiotik in Frankreich.

Leben: Metz studierte klassische Sprachen und alte Geschichte an der École Normale Supérieure und wurde an der Universität Sorbonne in allgemeiner Linguistik promoviert. Danach wirkte er als Directeur d'études an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Beeinflusst wurde er u.a. durch die Arbeiten von Ferdinand de Saussure, Claude Lévi-Strauss und Roland Barthes.

Werk: 1964 führte Metz mit dem Aufsatz Cinéma: langue ou langage? die Filmsemiotik ein. Er publizierte zahlreiche Bücher, darunter auch die Bände Essais sur la signification au cinéma (1968) und das poststrukturelle Werk Langage et cinéma (1971) sowie L'énonciation impersonnelle, ou Le site du film (1991). Metz inkorporierte 1977 in seinem richtungsweisenden Werk Le signifiant imaginaire: psychanalyse et cinéma die Psychoanalyse von Sigmund Freud. Dieses sollte erheblichen Einfluss auf die sogenannten „Grand Theories“ der Filmwissenschaft nehmen. Diese wurden 1996 massiv in den Arbeiten David Bordwell und Noël Carroll kritisiert.

Schriften (Auswahl):

  • Semiologie des Films. Fink, München 1972.
  • Sprache und Film (= Wissenschaftliche Paperbacks Literaturwissenschaft, Band 24). Athenäum-Verlag, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-7610-4619-7.
  • Die unpersönliche Enunziation oder der Ort des Films (= Film und Medien in der Diskussion, Band 6). Nodus Publikationen, Münster 1997, ISBN 3-89323-357-1.
  • Der imaginäre Signifikant. Psychoanalyse und Kino (= Film und Medien in der Diskussion, Band 9). Nodus Publikationen, Münster 2000, ISBN 3-89323-358-X.

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1

Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.

weiterstöbern zum Warenkorb