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Bergfleth, Gerd (Hg.)

Die Tränen des Eros

Mit einer Einführung von Lo Duca und unveröffentlichten Briefen Batailles. Aus dem Französischen von Gerd Bergfleth

Details

Verlag Matthes & Seitz Berlin
Auflage/ Erscheinungsjahr 1993
Format 22 × 20 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 258 Seiten
Abbildungen 240 Abb.
Gewicht 954
Reihe Batterien - Das theoretische Werk, Band 15
ISBN 9783882212167

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»Indem der Mensch die Erotik aus der Religion ausklammerte, ließ er diese zu einer utilitaristischen Moral verkümmern. Und indem die Erotik den Charakter des Heiligen verlor, wurde sie unrein.« (Georges Bataille)

Zu diesem Buch

Wesen und Wandlung der Erotik

In diesem reich bebilderten Band untersucht Georges Bataille die heißen Tränen des Eros: Wesen und Wandlung der Erotik von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Bataille faßt dabei eine Vielzahl von Verhaltensweisen zu einem geschlossenen Bild zusammen. Er glaubt, daß die Erotik für den Menschen einen Sinn hat, der mit wissenschaftlichen Methoden nicht erkundet werden kann.

Aus dem Inhalt

  • Lo Duca: Der ferne Bataille 
  • Unveröffentlichte Briefe Batailles

Der Anfang (Die Geburt des Eros)

  1. Das Todesbewußtsein
    1.1 Die Erotik, der Tod und der Teufel
    1.2 Der vorgeschichtliche Mensch und die Höhlenmalereien
    1.3 Die Erotik und das Wissen vom Tod
    1.4 Der Tod in der Tiefe des Schachts der Höhle von Lascaux
  2. Arbeit und Spiel
    2.1 Erotik, Arbeit und der »kleine Tod«
    2.2 Zweifach magische Höhlen

Das Ende (Von der Antike bis heute)

  1. Dionysos oder die Antike
    1.1 Die Entstehung des Krieges
    1.2 Sklaverei und Prostitution
    1.3 Der Primat der Arbeit
    1.4 Von der Rolle der unteren Klassen in der Entwicklung der religiösen Erotik
    1.5 Vom erotischen Lachen zum Verbot
    1.6 Die tragische Erotik
    1.7 Der Gott der Überschreitung und des Festes:Dionysos 
    1.8 Die dionysische Welt
  2. Das christliche Zeitalter
    1.1 Von der christlichen Verdammung zur krankhaft Exaltation (oder vom Christentum zum Satanskult)
    1.2 Das Wiederauftauchen der Erotik in der Malerei
    1.3 Der Manierismus
    1.4 Die Libertinage des 18. Jahrhunderts und der Marquis de Sade
    1.5 Goya
    1.6 Gilles de Rais und Erzsébet Báthory
    1.7 Die Evolution der modernen Welt
    1.8 Delacroix, Manet, Degas, Gustave Moreau und d Surrealisten
  3. Statt eines Schlußworts
    3.1 Faszinierende Gestalten
    3.2 Das Wodu-Opfer
    3.3 Die chinesische Folter

Pressestimmen

»Die Erotik ist, zumal in unserer Welt der entfesselten Produktion, nicht weniger als der Tod, der Mord, ein Tabu, und sie ist dies um so mehr, je schamloser der Kapitalismus eine Sexualität inszeniert, die nur mehr das Komplementär der herrschenden Ökonomie darstellt. Diesen Weg der Erotik zeichnet Bataille mit großer, hellsichtiger Klarheit in seinem die Bilder begleitenden, sie kommentierenden, aber auch immer wieder abrupt allein lassenden Essay nach. Er macht neugierig, er zwingt uns, über uns nachzudenken.«

Frankfurter Rundschau

Lieferbarkeitshinweis

Hier Bataills berühmte Arbeit in der auch handwerklich besonders gut gemachten Ausgabe aus dem Jahr 1993 als eine wohlerhaltenes Archivexemplar mit lediglich minimalen Gebrauchs- /Lagerspuren. - Der begehrte Titel ist beim Verlag - auch in der jüngeren Auflage - vergriffen.

Rezensionen

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