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Resch, Franz; Seiffge-Krenke, Inge (Hg.)

Die therapeutische Beziehung – Spielarten und verwandte Konzepte

Psychodynamik kompakt

Details

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Auflage/ Erscheinungsjahr Aufl.; 12.06.2017
Format 18,5 × 12 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 79 Seiten
Abbildungen mit einer Abb.
ISBN 9783525405994

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10,00 €


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Zu diesem Band der Kompaktreihe

Die therapeutische Beziehung als ein Prozess wechselseitiger Abstimmung zwischen Therapeuten und Patienten ist für den Erfolg von Behandlungen von überragender Bedeutung. - Da sind sich die verschiedenen Schulen relativ einig.

Insbesondere in psychodynamischen Therapien wird diese Beziehung zwischen Patient und Therapeut in besonderer Weise genutzt und reflektiert. Sie ist Grundlage differenzierter Konzepte und Trägerin vielfältiger Aufgaben. Ihre Gestaltung wird in diesem Band anhand von empirischen Befunden, klinischen Konzepten und Beispielen aus der therapeutischen Praxis von Staats in kompakter Weise dargestellt und miteinander verglichen, zudem untersucht er die spezifischen Beiträge der Therapeuten, der Patienten, des Rahmens und des Settings, und er beschreibt Belastungen und typische Herausforderungen bei der Entwicklung der therapeutischen beziehung.

Die in den verschiedenen Schulen vertretenen Auffassungen zur Bedeutung der therapeutischen Beziehung, zur Beziehungsgestaltung und zu den spezifischen Therapiezielen unterscheiden sich zum Teil ganz erheblich und lassen erahnen, wie heterogen doch Theorien, Konzepte und Ziele sein können, die alle gleichwohl unter dem Firmenschild "Psychotherapie" versammelt sind.

Es erübrigt sich eigentlich der Hinweis, daß diesr Reader eine pointiert vorgetragene Problemskizze, eine aktuelle Übersicht zu diesem Thema darstellt und weder einschlägige Lehrbücher noch überhaupt das intensive Literaturstudium ersetzen will und kann.

Aus dem Inhalt

  • Vorwort zur Reihe / Vorwort zum Band
  • Vorbemerkungen

1 Die therapeutische Beziehung und ihre Geschwister

  • 1.1 Frühe Entwicklungen und Konzepte
  • 1.2 Integrationsversuche hin zu einem empirisch  prüfbaren Konzept
  • 1.3 Neue Ideen und aktuelle Forschungsfragen

2 Beiträge der Therapeuten

  • 2.1 Empathie und Einfühlung
  • 2.2 Wohlwollen und Akzeptanz
  • 2.3 Authentisch sein
  • 2.4 Kompetenzen vermitteln
  • 2.5 Entwicklungsorientiert formulieren
  • 2.6 Nichtwissen ertragen

3 Beiträge der Patienten

  • 3.1 Vertrauen können und die »unanstößige Übertragung«
  • 3.2 Bindungsmuster
  • 3.3 Dyadische und triadische Beziehungsmodi

4 Der Beitrag des Rahmens

  • 4.1 Den Rahmen gestalten
  • 4.2 Der Rahmen als gemeinsamer Bezugspunkt oder als Spielfeld
  • 4.3 Manches wird erst in Gruppen sichtbar
  • 4.4 Beschränktheit der Zeit und Behandlungsende

5 Gemeinsame Beiträge von Patienten und Therapeuten

  • 5.1 Modelle des Miteinander und gemeinsame Ziele
  • 5.2 Therapeutische Beziehung ohne Widerstand?
  • 5.3 Regression gestalten
  • 5.4 Sich auf strukturelle Störungsanteile einstellen
  • 5.5 Abstinenz, Neutralität, Offenheit und interpersonelles Feedback
  • 5.6 Wie geht die Beziehung weiter nach der Therapie?

6 Angriffe auf die therapeutische Beziehung

  • 6.1 Liebe in der Therapie
  • 6.2 Geschenke, Machtkämpfe und andere Verführungen
  • 6.3 Negative therapeutische Reaktionen

7 Verlauf und Gestaltung therapeutischer Beziehungen: Modelle und therapeutische Haltung

  • Literatur.

Über den Autor

Hermann Staats, Prof. Dr. med. habil., ist Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker und Paar- und Familientherapeut. Er lehrt als Professor für psychoanalytisch orientierte Entwicklungspsychologie an der Fachhochschule Potsdam und arbeitet in freier Praxis und in der psychoanalytischen Aus- und Weiterbildung.

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