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Die Suche nach dem Stillen Ort

Filmpsychoanalytische Betrachtungen zum Buddhismus

Details

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Auflage/ Erscheinungsjahr 2017
Format 23,2 × 15,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 256 Seiten
Abbildungen Mit 59 Abb.
ISBN 9783525402825

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Zu diesem Buch

Die in Teilen bestehende Verwandtschaft, Verbindung und die durchaus damit bestehende ´Schnittmenge` zwischen der Philosophie des Buddhismus und dem Selbst- und Arbeitsverständnis von Psychoanalyse als einem dezidiert entschleunigten Therapieverfahren, stößt in der westlichen Welt im Sinne eines interkulturellen Dialogs auf zunehmende Beachtung.

Die beiden Autoren, die sich schon in anderen ihrer Bücher mit diesem Themenfeld beschäftigt haben, untersuchen in ihrem neuen Buch einige, wie sie sagen "künstlerisch wertvolle Filme mit buddhistischer Thematik aus filmpsychoanalytischer Sicht."

Sie möchten so in innovativer Weise drei auf den ersten Blick recht verschieden anmutende Themenbereiche untersuchen und in Beziehung zueinander setzen: den Buddhismus, die Psychoanalyse und die Filmanalyse (nach psychoanalytischem Verständnis). Die dafür ausgewählten Filmen sind „Warum Bodhidharma in den Osten aufbrach“ (1989) von Yong-Kyun Bae, „Frühling, Sommer, Herbst, Winter … und Frühling“ (2003) von Kim-Ki-Duk und „Samsara“ (2003) von Pam Nalin.

Dies drei Filme werden nach einer kurzen Einführungen in das Verständnis und die Arbeitsweise der Film-Psychoanalyse und in die Beziehung von Buddhismus und Psychoanalyse zunächst mit ihrem buddhistischen Hintergrund dargestellt. In einem zweiten Schritt untersuchen die Autoren die Filme eines von ihnen entwickelten filmpsychoanalytischen Arbeitsmodells, welches drei Kontexte berücksichtigt: die Visualisierung menschlicher Problemlagen, die Darstellung von Wandlungsprozessen und Filme als Spiegel der eigenen Subjektivität. Als zentrale Thematik wird die Beziehung zwischen einem „Sicheren Ort“, wie ihn die Psychoanalyse konzipiert, und einem „Stillen Ort“ als Manifestation der meditativen Erfahrung herausgearbeitet.

Die Autoren

Ralf Zwiebel, Prof. Dr. med., Arzt für Neurologie und Psychiatrie, ist Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DPV, Alexander-Mitscherlich-Institut, Kassel); ehemals Professor für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Kassel.

Gerald Weischede Roshi ist Zen-Meister in der Tradition von Shunryu Suzuki Roshi und Richard Baker Roshi. Er leitet das buddhistische Zentrum »Lebendiges Zen« in Göttingen und arbeitet in eigener psychotherapeutischer Praxis.

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