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Die psychoanalytische Einfühlung

Mit einem Vowort von Lore Schacht. - Aus dem Italienischen von Anselm Jappe

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 2. Auflage 09.2012
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 220 Seiten
Gewicht 335
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783837922028

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24,90 €


Merkliste

Mit dem Patienten fühlen, über den Patienten nachdenken: Das Buch des italienischen Psychoanalytikers analysiert die psychoanalytische Behandlung unter dem Blickwinkel der Einfühlung. Hierdurch gelingt es, bis zum Kern der Patient-Therapeut-Beziehung vorzudringen.

Zu diesem Buch

Mit dem Patienten fühlen, über den Patienten nachdenken: Bolognini beschäftigt sich seit dreißig Jahren mit der »Einfühlung«, einem der bedeutsamsten, aber auch der am schwersten zu definierende und umstrittenste Begriff in der jüngeren Geschichte der Psychoanalyse. In diesem Buch untersucht er dessen philosophische Ursprünge und verfolgt seine Entwicklung bei Freud und den ersten Psychoanalytikern bis zu seiner Aufwertung in den fünfziger Jahren, die mit einer neuen Auffassung der Gegenübertragung einherging. Als eigenständigen Beitrag zur psychoanalytischen Theorie stellt er Überlegungen an, die zum Kern der Beziehung zwischen Therapeut und Patient führen, wobei er die fruchtbare Problematik des Einfühlungsbegriffs in ihrer Gänze im Auge behält.

Als 2003 das Buch des italienischen Psychoanalytikers erstmals erschien, war die Nachfrage noch verhalten. Kaum einer kannte den Autor und da dies bei den tonangebenden Granden der Zunft nicht anders war, unterblieben deren Empfehlungen und Hinweise auf dieses Buch. Heute gilt der Autor auch hierzulande als Kapazität auf dem Gebiet der Übertragung /Gegenübertragung und Empathie. Der lange vergriffene und inzwischen gesuchte Titel ist jetzt wieder verfügbar und wird vom Verlag zu einem im Vergelich zur Erstausgabe günstigeren Preis (damals 29,90) angeboten.

Als eigenständigen Beitrag zur psychoanalytischen Theorie stellt Bolognini äußerst interessante Überlegungen an, die zum Kern der Beziehung zwischen Analytiker und Patient führen.

Inhalt

Einführung: Modelle, Harmonie und Zusammenhang der Psychoanalyse

Erster Teil: Eine historische Rekonstruktion

  • 1. Die romantische Einfühlung
  • 2. Freud und die Einfühlung
  • 3. Die Pioniere
  • 4. Die fünfziger Jahre: Die Wiederentdeckung der Einfühlung
  • 5. Die Klein’sche und post-Klein’sche Auffassung der Einfühlung
  • 6. Ein italienischer Beitrag: Savo Spazàl und die »vergleichende Analyse«

Zweiter Teil: Eine zeitgenössische Perspektive

  • 7. Die innere Haltung des Analytikers: Analyse mit dem Ich und Analyse mit dem Selbst
  • a) Das Ich, das Selbst und das Unbewusste
  • b) Über einige charakteristische Modalitäten des psychoanalytischen Kontakts
  • 8. Einfühlung und Gegenübertragung: Die Affekte des Analytikers als Problem und als Ressource
  • a) Aldo, der herzlose Manager
  • b) Überlegungen zum Fall
  • 9. Einfühlung und Miterleben: Eine notwendige Unterscheidung
  • a) Sara, ein ansteckender Defätismus
  • b) Überlegungen zum Fall
  • c) Das Miterleben als therapeutischer Faktor
  • d) Beziehung zwischen Miterleben und Einfühlung
  • e) Das Miterleben ist ein Vorläufer des empathischen Verstehens
  • f) Schicksale des Miterlebens
  • 10. Der gutmütige Analytiker und der gute Analytiker: Einfühlung und Hass bei der Gegenübertragung
  • a) Die Einfühlung und die passende negative Gegenübertragung
  • 11. Einfühlung und »Empathismus«
  • a) Die empathische Haltung zwischen Konkordanz und Komplementarität
  • b) Alessandra, eine junge Dame aus guter Familie
  • c) Über die Aufgabe bzw. den Anspruch »einzufühlen«
  • d) Ein psychoanalytischer Weg: Von der emotionalen Wüste zur Einfühlung
  • e) Schlussfolgerungen
  • 12. Die Einfühlung und das Unbewusste
  • a) Topische Aspekte
  • b) Strukturelle Aspekte
  • c) Die Hauptprobleme
  • d) Anna und das Lächeln »mit zusammengebissenen Zähnen«
  • e) Diskussion
  • 13. Einfühlung und Fusionalität
  • a) Die Wut Leopoldos
  • 14. Natürliche Einfühlung und psychoanalytische Einfühlung

Schlussbetrachtungen

  • Der Abschied des Herrn Piero
  • Eine Stunde mit Herrn Piero

Der Autor

Stefano Bolognini, Dr. med., arbeitet als Psychiater und Psychoanalytiker. Seit 2002 ist er Mitglied des europäischen Herausgebergremiums des International Journal of Psychoanalysis. Seit 2009 ist er Präsident der Società Psicoanalitica Italiana und seit 2013 hat er das Präsidentenamt der International Psychoanalytic Association inne. Seine Aufsätze zur Einfühlung, Gegenübertragung und inneren Einstellung des Analytikers erscheinen in den wichtigsten internationalen Zeitschriften.

Rezensionen

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