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Focke, Ingo; Kayser, Mattias; Scheferling, Uta (Hg.)

Die phantastische Macht des Geldes

Ökonomie und psychoanalytisches Handeln

Details

Verlag Klett-Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Aufl.; 23.04.2013
Format 23,3 × 16,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 304 Seiten
Gewicht 672
ISBN 9783608947854

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40,00 €


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Zu diesem Buch

Dieser Sammelband umfaßt die Vorträge, die Anläßlich der Jahrestagung 2012 der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) zum Thema Geld in Hannover zu hören waren: Geld ist Wertäquivalent, Zahlungsmittel und noch viel mehr; es ermöglicht den Austausch von Waren und kann gelagert werden; Geld stiftet Beziehungen, kann sie jedoch ebenso unterminieren: Familenbande, Partnerschaften, Arbeitsverhältnisse u.v.m.

Nicht zuletzt in der Psychoanalyse ist Geld ein ganz entscheidender Dreh- & Angelpunkt: da geht es um die Kosten der Ausbildung, um Stundensätze und Punktwerte, um die Verteilungskämpfe am Versorgungskuchen, um den geliebten Privatzahler - und seit einiger Zeit auch um Pfründewirtschaft, inderm die einst gegen Erlegung einer Stempelgebühr zugeteilten Kassensitze beim aktuellen Generationswechsel nicht selten fleißigst zu Reibach gemacht werden ...

Aus dem Inhalt

I. (Be-)Deutungen des Geldes aus psychoanalytischer Sicht

  • Franz Wellendorf: »Pecunia non olet« - Macht und Gleich-Gültigkeit des Geldes in der Psychoanalyse
  • Lilli Gast: »Verlustrealisierung« - Zur Melancholie des Geldes
  • Werner Pohlmann: Wie kann man »Geld« psychoanalytisch verstehen? Überlegungen zu einer Psychoanalyse der Dinge
  • Rolf Haubl: Liebeslohn. Geld in Paarbeziehungen

II. Psychoanalyse und Ökonomie

  • Oskar Negt: Der politische Mensch - Demokratie als Lebensform
  • Christoph Türcke: Urgeld. Zur Archäologie der Wertschätzung
  • David Tuckett: Geld verstehen - Understanding Money 
  • Herbert Will: Die Kühe melken: Über private Ideologien von Finanzkrisen-Akteuren.

III. Geld in der Kunst - analytische Perspektiven

  • Diana Pflichthofer. Was ist Ihnen Ihre Analyse wert? Einige Gedanken über Unkalkulierbares 

IV. Geld im klinisch-praktischen Feld

  • Celine Degenhardt: »Schwarzgeld«: Innere und äußere Bedeutung des Geldes für die analytische Arbeit an Schuld 
  • Klaus Grabska: Über das (un)mögliche Geschäft des Analytikers und seine rätselhafte Gabe.

Über die Herausgeber

Dr. med. Ingo Focke ist Nervenarzt und Psychoanalytiker (DPG/IPV) in eigener Praxis in Stuttgart. Er ist erster Vorsitzender der DPG und hat dort verschiedene Leitungsfunktionen innegehabt.

Dr. med. Mattias Kayser ist Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker (DPG, IPV, DGPT) und Lehranalytiker (DPG, ÄKN) in Hannover.

Uta Scheferling ist Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin (DGPT) und Lehranalytikerin (DPG) in Hannover.

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