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Die Natur – Quelle von Ethik und Sinn

Tiefenpsychologie und heutige Naturerkenntnis

Details

Verlag Walter
Auflage/ Erscheinungsjahr 1999
Format 13,0 × 21,0 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer 352 Seiten
Abbildungen 12 Grafiken
Gewicht 524
ISBN 978-3-530-40058-8

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Zu diesem Buch

Fragen der Ethik sind zum brennenden Problem geworden, doch die Erarbeitung zeitgemäßer ethischer Normen erweist sich als unerwartet schwierig, was mit der Uneinigkeit über die Grundlage – die Quelle – von Ethik zusammenhängt. Zwar besteht Einigkeit darüber, daß es sich dabei um etwas handelt, das man als ›Geist‹ bezeichnet. Doch was ist damit gemeint: die menschliche Vernunft, der Geist Gottes oder etwas im Unbewußten des Menschen?

Dies zu klären ist das Anliegen dieses Buches, dessen Ansatz notwendigerweise interdisziplinär ist. Anhand der Evolution des Bewußtseins zeigt der Autor auf, warum früher die Vorstellung eines Gottes, der die ethischen Werte vermittelt und überwacht, notwendig war und warum diese Vorstellung nicht mehr möglich ist. Es folgt eine Darstellung der unglaublichen Leistungen der Natur; Ausgangspunkt ist die Unterscheidung eines materiellen und eines geistigen Aspektes der Natur.

Der Autor verfolgt den natürlichen geistigen Aspekt von seinen elementarsten Formen im Atom- und Molekülaufbau über die Selbstorganisationsprozesse in der Zelle und über die ›Innenwelt der Tiere‹ – hochentwickelte instinktive Prozesse – bis hin zu den Erkenntnissen über die ungeheure Komplexität des menschlichen Gehirns und seine Fähigkeit zur Informationsverarbeitung und Koordination. Die Prozesse, die das physische und psychische Leben des Menschen steuern und koordinieren, sind, psychologisch ausgedrückt, unbewußte Tätigkeiten.

Das Unbewußte kann daher nach Willy Obrist als das natürliche Geistige im Menschen verstanden werden, das über ein ungeheures Wissen, eine jahrmillionenalte Menschheitserfahrung, verfügt. Die ›Zentrale‹ dieser inneren Selbststeuerung, neurobiologisch der ›Integrator‹, tiefenpsychologisch das ›Selbst‹, ist – so der Autor – die Quelle von Ethik und Sinn. Zugang zu dieser Quelle inneren Wissens erlangen wir durch die religiöse Erfahrung. Entsprechende Techniken haben die spirituellen Richtungen aller Religionen entwickelt.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als ein ungelesenes Archivexemplar mit minimalen Läsuren am Schutzumschlag und zum Angebotspreis; beim Verlag vergriffen.

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