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Die Möglichkeit des Andersseins

Zur Technik der therapeutischen Kommunikation

Details

Verlag Hogrefe AG
Auflage/ Erscheinungsjahr 7. korr. Aufl. 09.02.2015
Format 20,5 × 12,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 148 Seiten
Gewicht 267
ISBN 9783456855196

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Zu diesem Buch

Die Kommunikation als Königsweg zum Wandel: Paul Watzlawick wendet seine Theorie hier auf die konkrete therapeutische Situation an. Getreu dem Grundsatz similia similibus curantur sollte der Therapeut die pathogene 'Prosa' des Patienten erlernen - und sie zur Heilung verwenden. Aber nicht nur für Psychologen ist die Fort- und Umsetzung seines Klassikers 'Lösungen' eine außerordentlich lohnende Lektüre: In Kapiteln über Verhaltensverschreibungen und Rituale zeigt der Kommunkationsforscher und Psychotherapeut zudem auf, wie wir ganz konkret unsere Denk- und Verhaltensmuster aufbrechen und verändern können. Und damit zur Möglichkeit des Andersseins gelang können, jenem grundlegenden Mechanismus des menschlichen Wandels. Ein informativer und anregungsreicher Wegweiser für Psychotherapeuten, Ärzte, Berater und alle Menschen, die für sich und andere in Zeiten der Entgrenzung und sprachloser Verwirrung Orientierungspunkte suchen.

Aus dem Vorwort zur 5. Auflage (2002)

"Welch ungewöhnliches Ereignis für einen Autor, sich mit einem Buch zu befassen, das er vor 25 Jahren schrieb ... Er entdeckt dabei – sozusagen – Aspekte seiner «Wirklichkeit», die ihm längst ent-fallen waren.Wichtiger aber scheint mir, dass damals längst bekannte Kri-sensituationen – nicht nur persönlicher, sondern auch gesell-schaftlicher und sogar internationaler Natur – weiterhin beste-hen und sich sogar verschlimmert haben.Ein diesbezügliches Beispiel ist die Situation im Nahen Osten – eine Situation, die freilich schon vor Jahrtausenden bekannt war. Es handelt sich dabei nicht nur um Kämpfe um Besitz und Reichtum, sondern vor allem um die «Pflicht», die Welt so zu ge-stalten, wie es der betreffende Gott fordert.Der endlose Konflikt zwischen Israel und Palästina ist ein schreckliches Beispiel eines «Nullsummenspiels», bei dem es um den endgültigen Sieg über den Gegner geht. Jeder Versuch der Herstellung dieses Idealzustandes führt zu einer Gegenmaßnah-me, die den Konflikt nicht nur nicht löst, sondern entsetzlich verschärft."  . Palo Alto, im Frühjahr 2002

Über den Autor

Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach, Kärnten; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein promovierter österreichischer Philosoph, Psychotherapeut, Kommunikationswissenschaftler, der in seiner Wahlheimat Kalifornien lebte und am Mental Research Institute (MRI) in Palo Alto arbeitete. Er besaß zusätzlich zu seiner österreichischen die amerikanische Staatsbürgerschaft. - „Man kann nicht nicht kommunizieren“, so lautet das erste der fünf Axiome von Paul Watzlawick, der als einer der einflußreichsten und populärsten Theoretiker der menschlichen Kommunikation gilt. 1921 im österreichischen Villach geboren, studierte Watzlawick ab 1939 Philologie und Philosophie in Venedig, promovierte dort und ließ sich anschließend von C. G. Jung in Zürich zum Psychotherapeuten ausbilden. Stationen als Hochschullehrer und Forscher folgten: 1957 bis 1959 El Salvador, ab 1960 Palo Alto und ab 1976 Stanford, Kalifornien. Watzlawick starb 2007 in Palo Alto. Zu Watzlawicks bekanntesten Büchern zählen „Anleitung zum Unglücklichsein“, „Vom Schlechten des Guten und zahlreiche weitere (Fach-)Titel.

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