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Die lachenden Dritten

Freud und der Witz

Details

Verlag Verlag Internationale Psychoanalyse bei Klett­Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1990
Format 12,7 × 20,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer 177 Seiten
Reihe Verlag Interntionle Psychoanalyse bei Klett-Cotta
ISBN 3-608-95922-X

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Zu diesem Buch

Die Autorin geht – als exzellente Kennerin sowohl des Werkes als auch der Biographie Freuds – vier wesentlichen Fragestellungen nach: Im ersten Kapitel rekonstruiert sie die biographischen Wurzeln von Freuds Buch »Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten« (1905); im zweiten Kapitel stellt sie das Verhältnis von Sprache und Witz dar; im dritten, dem umfangreichsten Kapitel, setzt Kofman sich kritisch mit Freuds theoretischer Konstruktion auseinander, und im vierten Kapitel schließlich gibt sie eine ›feministische‹ Interpretation des Verhältnisses von Witz und Frau.

Die ›subjektive Betroffenheit‹ Sarah Kofmans als Frau und Jüdin einerseits und ihr Bemühen um eine genaue Analyse des Freudschen Textes andererseits machen dieses Buch zu einer überaus spannenden und aufschlussreichen Lektüre.

Inhalt

Kapitel 1: AUTODAFE

  • Ein schlechter Spaßmacher
  • Freuer-Breud
  • Jüdisch oder römisch?
  • „Die Frau ist wie ein Regenschirm"
  • Anmerkungen

Kapitel 2 TRADUTTORE, TRADITORE

  • Membra disiecta
  • Ein doppelköpfiger Janus
  • „And where is the Saviour?"
  • Anmerkungen

Kapitel 3 DIE DREI SPITZBUBEN

  • Der Witz, das Bild, der Traum
  • Das Weitererzählen
  • Ökonomische Notwendigkeit des Dritten
  • „Man" lacht
  • Topische Notwendigkeit des Dritten als legitimierende Instanz
  • Gemischte Lust - oder: Man braucht immer jemanden, der kleiner ist als man selbst 105
  • Anmerkungen

Kapitel 4 WORÜBER LACHT MAN? DIE FRAU UND DER WITZ

  • Der feindselige Witz
  • Der obszöne, entblößende Witz
  • „Ai, Waih", oder die drei Sprachen der Frau
  • Anmerkungen

Anhang
Die wichtigsten Witztexte aus Freuds Werk „Der Witz und
seine Beziehung zum Unbewußten" (1905) 175

Über die Autorin

Sarah Kofman, französische Philosophin und Schriftstellerin, *14. September 1934 in Paris, †1995 (durch Selbstmord). Sarah Kofman arbeitete als Professorin am Lycée Saint-Sermin in Toulouse; 1962-70 war sie Professorin am Lycée Claude-Monet in Paris. Von 1970-88 arbeitete sie als Assistentin an der Sorbonne, unterbrochen durch verschiedene Auslandsaufenthalte und Gastprofessuren in USA, Kanada, Portugal, Niederlande und der Schweiz. Seit 1991 war K. als Professorin für Philosophie an der Sorbonne.

Kofmans erste Veröffentlichungen erschienen in den 60er Jahren und hatten neben Freud auch Nietzsche zum Thema. Wenn K.s Interesse an Philosophie anfangs mehr klassischen Texten zugewandt war, so sind in den 80er Jahren zunehmend feministische Fragestellungen zu finden. Sehr persönliche Züge trägt ihre Arbeit Erstickte Worte. Darin befaßt sich K. eingehend mit dem Bezug zwischen literarischer Arbeit und dem Holocaust. Angeregt wurde diese Arbeit durch das Schicksal ihres Vaters, der in Auschwitz ermordet worden ist und dem K. ihr Buch gewidmet hat.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer Archivbestand zum Angebotspreis; beim Verlag vergriffen.

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