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Die Insel des vorigen Tages

Roman. - (Vom Autor SIGNIERTE deutsche Erstausgabe)

Details

Verlag Carl Hanser
Auflage/ Erscheinungsjahr 1995
Format 13,6 × 4,2 × 21,9 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 509 Seiten
ISBN 3-446-18085-0

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Zu diesem Roman

Wir schreiben das Jahr 1643. Die Niederlande kämpfen gegen die spanische Krone, in Deutsehland wütet noeh immer der Dreißigjährige Krieg. In Frankreich herrscht der Absolutismus, in England ist Bürgerkrieg. Die Epoche des europäischen Barock, das Zeitalter der Aufklärung hat begonnen, und die Erde ist nicht mehr Mittelpunkt des Universums. Mitten in dieser turbulenten Zeit ist Roberto de La Grive, ein junger Piemontese, in geheimer Mission und in allerhöchstem Auttrag unterwegs. Er ist nach einer abenteuerlichen Jugend nach Paris gekommen, ist dort in antiklerikale Kreise geraten und wird von Kardinal Mazarin persönlich vor die Wahl gestellt: Entweder verliert er Kopf und Kragen, oder er muß als Spion im Dienste Frankreichs einem Geheimnis auf die Spur kommen, das zu enträtseln sieh die seefahrenden Großmächte verzweifelt bemühen - dem Geheimnis des Festen Punktes, der die Längengrade bestimmt, die allein es ermöglichen, einen einmal entdeckten Ort wiederaufzufinden.

Roberto schifft sich ein auf der Amarilli, auf der sich nächtens sinistre Dinge abspielen. Doch genau in dem Moment, als er, wie es scheint, der Aufklärung des Rätsels nahe gekommen ist, geht die Amarilli in einem Orkan mitten in der Südsee unter, und nur Roberto kann sich retten. Tagelang treibt er im Meer umher, bis er auf ein verlassenes Schiff stößt. Aber nach einer Weile merkt er, daß noch jemand außer ihm an Bord der Daphne ist. Und der unheimliche Fremde ist, wie sich zeigt, hinter dem gleichen Ziel her wie Roberto, wenn auch aus anderen Gründen und mit anderen Mitteln. Doch zunächst geht es ums Überleben. Wie sollen die beiden auf die in Sichtweite gelegene Insel kommen, die wie eine Fata Morgana mit allen mögliehen tropischen Verheißungen zu ihnen herüberleuchtet, auf die Insel des vorigen Tages, die auf dem 180. Meridian liegt, also östlich der Datumsgrenze? Beide können nicht schwimmen, und das Meer ist von todbringendem Getier bevölkert. Der Fremde hat einen genialen Einfall, doch er kehrt nicht von seiner Reise zur Insel zurück. In seiner Verlassenheit beginnt Roberto sich einen Roman auszudenken, dessen Hauptpersonen eine von ihm verehrte schöne Dame in Paris und sein Zwillingsbruder, sein Doppelgänger, sind - eine dämonische Gestalt, die Verkörperung des absolut Bösen. Immer dramatischer spitzt sich diese Handlung zu, immer mehr vermischen sich Wahn und Wirklichkeit, bis Roberto, in Gefahr, die Geliebte zu verlieren, der erlösende Einfall kommt....

Über den Autor

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria (Piemont) geboren und starb am 19. Februar 2016 in Mailand. Er war Ordinarius für Semiotik an der Universität Bologna und zählte zu den bedeutendsten Schriftstellern und Wissenschaftlern der Gegenwart. Eco war als Sprachwissenschaftler Verfasser zahlreicher Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur und der Kunst, nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Hierzu zählen seine Einführung in die Semiotik (1972), Das offene Kunstwerk (1973) und Zeichen. Einführung in einen Begriff und seine Geschichte (1977). Den Roman 77 nome della rosa (1980) schrieb er, weil er in reifem Alter erkannte: "Wovon man nicht theoretisch sprechen kann, muß man erzählen."

Ecos literarisches Werk erscheint in deutschsprachigen Originalausgaben bei Carl Hanser, zuletzt u. a. Die Geschichte der Hässlichkeit (2007), Der Friedhof in Prag (Roman, 2011), Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013), Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften (2014), Nullnummer (Roman, 2015) und Pape Satàn (Chroniken einer flüssigen Gesellschaft oder Die Kunst, die Welt zu verstehen), 2017).

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB ein vom Autor auf dem Vorsatzblatt signiertes antiquarisches Archivexemplar in guter Erhaltung; wohl einmal gelesen; ohne Anstreichungen, Anmerkungen, Einträge o. ä.

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