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Die Freiheit, frei zu sein

Essay. Mit einem Nachwort von Thomas Meyer

Details

Verlag dtv Verlagsgesellschaft
Auflage/ Erscheinungsjahr 12.01.2018
Format 11,6 × 1 × 18,9 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 64 Seiten
ISBN 9783423146517

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8,00 €


Merkliste

»Mein Thema heute, so fürchte ich, ist fast schon beschämend aktuell.«

Hannah Arendt

Zu diesem Buch

Was ist Freiheit, und was bedeutet sie uns? Begreifen wir sie nur als die Abwesenheit von Furcht und von Zwängen, oder meint Freiheit nicht vielmehr auch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, eine eigene politische Stimme zu haben, um von anderen gehört, erkannt und schließlich erinnert zu werden? Und: Haben wir diese Freiheit einfach, oder wer gibt sie uns, und kann man sie uns auch wieder wegnehmen? In diesem auf Deutsch bisher unveröffentlichten Essay zeichnet Hannah Arendt die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Revolutionen in Frankreich und Amerika. Während die eine in eine Katastrophe mündete und zu einem Wendepunkt der Geschichte wurde, war die andere ein triumphaler Erfolg und blieb doch eine lokale Angelegenheit. Aber warum?

Pressestimmen zu diesem Buch

»Arendts kleine, erhellend zu lesende Schrift, die vor mehr als fünfzig Jahren geschrieben wurde, ist von erstaunlicher Aktualität.«

Michael Opitz, auf: Deutschlandfunk Kultur 18.01.2018

»Was für ein Optimismus, beneidenswert!«

Christian Thomas, in: Frankfurter Rundschau 12.01.2018

»Obwohl dieser Text vor 50 Jahren entstanden ist, ist er so aktuell, als wäre er für die aktuelle politische Weltlage geschrieben.«

Mithu Sanyal, auf: WDR 5 11.01.2018

»Was sich liest wie eine punktgenaue Analyse des gescheiterten "Nation Buildings" mit militärischen Mitteln von Somalia über Irak bis Afghanistan, ist in Wahrheit fünf Jahrzehnte alt.«

Jens Dirksen, in: WAZ 19.01.2018

Die Autorin

Hannah Arendt zählt zu den wichtigsten philosophischen und politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde 1906 in Hannover geboren und emigrierte 1933 zunächst nach Paris, 1941 dann mit ihrem Mann nach New York. Bis sie 1957 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, war sie staatenlos. Nicht nur ihr Buch über den Eichmann-Prozess sorgte international für Furore. Arendt war Professorin an der Universität in Chicago und lehrte danach an der New School for Social Research in New York. Dort starb sie 1975.

Der Übersetzer

Andreas Wirthensohn, geboren 1967, lebt als Übersetzer, Lektor, Literaturkritiker und Hörfunkautor in München. Er hat u.a. Werke von Michael Hardt/Antonio Negri, Eva Illouz, Neil MacGregor, Timothy Snyder und Yuval Harari ins Deutsche übertragen.

Rezensionen

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