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Die Frauen Sigmund Freuds

Deutschsprache Erstausgabe

Details

Verlag List Vlg., München
Auflage/ Erscheinungsjahr 1994, dt.EA
Format 22 × 13,8 × 4,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 773 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-000863_AC

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Zu diesem Buch

Die kundige Untersuchung der beiden renommierten englischen Autorinnen ist die fesselnd zu lesende Schilderung zur Bedeutung der Frauen in Freuds Leben, ihres Einflusses auf die Entwicklung der Psychoanalyse und ihrer Bedeutung innerhalb der Frauenemanzipation.

Freud ist der Autor der Neuzeit, der die (männliche) Sicht der Frau mit am nachhaltigsten geprägt hat und an dessen Frauenbild sich bis heute die Geister scheiden. Es wurde ihm etwa vorgeworfen, persönliche Eindrücke und Vorurteile zu Lehrsätzen erhoben, unerwartete Forschungsergebnisse unterdrückt und so ein Zerrbild der weiblichen Sexualität entworfen zu haben.

In diesem Buch wird Freuds Biographie mit seinen Fallstudien kontrastiert, werden Briefe und Tagebuchaufzeichnungen ausgeleuchtet, um ein komplexes Bild der außergewöhnlichen Frauen zu zeichnen, die in seinem Leben eine - oftmals bedeutende - Rolle gespielt haben. Ehefrau und Schwägerin entsprechen noch am ehesten den konventionellen Vorstellungen, doch läßt sich dies weder von Anna Freud behaupten, die die erste Kinderanalytikerin wurde, noch von der Sozialistin und Feministin Helene Deutsch, der exzentrischen Lou Andreas-Salome oder der Prinzessin Marie Bonaparte, die sich mit größter Gewandtheit zwischen Analytikerpraxis und Hofparkett zu bewegen verstand und die französische Psychoanalyse begründete.

Inhalt

  • Vorwort
  • Freud vor Gericht

ERSTER TEIL: DER ROMAN DER FAMILIE FREUD

  • 1. Der junge Freud
  • 2. «Keine üble Lösung des Eheproblems»

ZWEITER TEIL: DIE ERFINDUNG DER PSYCHOANALYSE

  • 3. Die ersten Patientinnen
  • 4. Der Traum der Psychoanalyse
  • 5. Dora: Ein exemplarisches Scheitern

DRITTER TEIL: EIN FRAUENBERUF

  • 6. Die ersten Freunde, die ersten Fälle, die ersten Anhänger . .
  • 7. Sabina Spielrein und Loe Kann: Zwei analytische Dreiecke .
  • 8. Lou Andreas-Salome: «Das Glückstier»
  • 9. Anna Freud: Die gehorsame Tochter
  • 10. Helene Deutsch: Die moderne Frau und die Als-ob-Persönlichkeit
  • 11. Marie Bonaparte und Freuds französischer Hof
  • 12. Joan Riviere und Alix Strachey: Übersetzerinnen der Psychoanalyse
  • 13. Frauenfreundschaften

VIERTER TEIL: DAS PROBLEM DER WEIBLICHKEIT

  • 14. Freud und die Weiblichkeit: Theoretische Untersuchungen .
  • 15. Die Kontroverse zum Thema Frau
  • 16. Feminismus und Psychoanalyse

Bildnachweis /Textnachweis /Abkürzungen /Anmerkungen

Bibliographie
Register

Pressestimmen

"Ein hinreißendes Buch, kenntnisreich und fesselnd, dessen Leistung darin besteht, die vielfältigen Beziehungen zwischen Freuds Frauenbild und den realen Frauen in seinem Leben darzulegen".

The Times Literary Supplement seinerzeit zur englischen Ausgabe

Die Autorin, der Autor

Lisa Appignanesi, ist Schriftstellerin und Literaturdozentin. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen und Radiosender.

John Forrester, lehrt in Cambridge. Er gehört zu den bekanntesten lebenden Freud-Forschern. Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen Language and the Origins of Psychoanalysis: Freud, Lacan and Derrida und The Seductions of Psychoanalysis.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB ist dieser Titel in einigen verlagsfrischen und folienverschweißten Archivexemplaren verfügbar; beim Verlag vergriffen.

Rezensionen

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