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Die Abschaffung der Arten

Roman

Details

Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 25.01.2010
Format 18,9 × 11,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 552 Seiten
Gewicht 385
ISBN 9783518461457

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12,00 €


Merkliste

»Wieso», fragt die Libelle Philomena ihre liebste Freundin, die Fledermaus Izquierda, »ist den Menschen eigentlich passiert, was ihnen passiert ist?«

Zu diesem Roman

Das Zeitalter, das wir kennen, ist längst dahin ..... Wo einmal Europa war, gibt es inzwischen nur noch drei labyrinthische Städte, die eher gewachsen sind, als daß sie erbaut wurden. Die Welt ist belebt von den Tieren. Fische streiten über Sodomie, Theologinnen mit Habichtsköpfen suchen in Archiven nach Zeugnissen der Menschheit und ihrem Verschwinden, und Cyrus Golden, der Löwe, lenkt den Staat der drei Städte.

Als ein übermächtiger Gegner die Gesellschaft der Riere bedroht, schickt Crus den Wolf Dimitri als Diplomaten aus, im einstigen Nordamerika einen Verbündeten zu suchen. Die Nachtfahrt über den Ozean und in die tiefen Stollen der Naturgeschichte lehrt den Wolf Riskantes über Krieg, Kunst und Politik und führt ihn bis an den Rand seiner Welt, wo er schlagartig erkennt, »warum den Menschen passiert ist, was ihnen passiert ist«.

Dieser grandiose Roman steht in der Tradition großer spekulativer Literatur über Niedergang und Wiedergeburt der Zivilisation - von Thomas Morus, Voltaire und Mary Shelley über H. G. Wells und Jules Verne bis hin zu Stephen King und William Gibson. Wenn Charles Darwin Krieg der Welten geschrieben hätte, vielleicht wäre ein Buch wie dieses dabei herausgekommen: ein abenteuerliches Liebeslied, eine epische Meditation über die Evolutionstheorie und der waghalsige Versuch, Fossilien von Geschöpfen freizulegen, die noch gar nicht gelebt haben.

Stimmen zum Buch

»Man muss, um sich in dieser Wunderwelt zurechtzufinden, das Bekannte (Dath nennt unsere Epoche schlicht die Langeweile, so beleidigend wie treffend) vergessen. Reisen wie die in diesem Buch sind nicht dazu da, die Heimat besser zu verstehen, sondern dazu, festgewachsene Verbindungen zwischen Ideen und Anschauungsweisen zu trennen; das Neue zuzulassen. ... Seiner Liebe zum fantastischen Roman des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, zu Jules Verne und H. G. Wells ist Dathh hier nachgegangen bis zu dem Punkt, an dem aus dem geliebten Alten etwas so noch nicht Dagewesenes werden konnte.«

Angelika Klüssendorf, in: Die literarische Welt

»Schluß mit der Wirklichkeit! Her mit der Wahrheit! Dabei hilft der Roman. ... Die Abschaffung der Arten ist ein verrücktes Buch, ist große, spekulative Literatur, mit Phantasie, Kenntnis und Dichtungskunst.«

Volker Weidermann, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»... der produktivste und radikalste Schriftsteller Deutschlands«

Thomas Lindemann, in Die Welt

Der Autor

Dietmar Dath, Jahrgang 1970, ist Autor und Übersetzer. Er war Chefredakteur der Zeitschrift Spex und von 2001 bis 2007 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit September 2011 ist er dort Filmkritiker. Dietmar Dath veröffentlichte fünfzehn Romane, außerdem Bücher und Essays zu wissenschaftlichen, ästhetischen und politischen Themen, darunter die Streitschrift Maschinenwinter (2008) und die BasisBiographie Rosa Luxemburg (2010). Jüngst ist Dietmar Dath auch als Dramatiker und Lyriker in Erscheinung getreten. Er lebt in Freiburg und Frankfurt am Main.

Rezensionen

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