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Der Sandmann mit drei Regenschirmen

Porzellanfigur (Modell-Nr. 1129)

Details

Verlag Royal Copenhagen
Auflage/ Erscheinungsjahr 1955/1975
Format Höhe: 17,2 cm
SFB Artikelnummer (SFB_ID) Galerist-1282

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Galeriefrische Exemplare; Angebot freibleibend.

Zu dieser Porzellanfigur

Der Sandmann mit drei Regenschirmen Entwurf (1909) von Christian Thomsen, »Jugendstilentwurf eines Knaben in grauem Anzug und drei Schirmen«.

  • Royal Copenhagen, Modell-Nr. 1129
  • Höhe: 17,2 cm
  • Blaue Wellenmarke und grüne Marke 1975–1979
  • am Sockel signiert

Erstmals kam die Figur des Sandmanns nach dem Entwurf eines seiner berühmtesten Gestalter des Hauses, Christian Thomsen, in verschiedenen Farbgebungungen vor dem I. Weltkrieg in das Sortiment der renommierten dänischen Manufaktur.

Eine limitierte Wiederauflage anhand der alten Originalformen gab es Mitte der fünfziger und in den siebziger Jahren. Aus diesen Serien entstammen die beiden bei der SFB Kunstabteilung verfügbaren Exemplare, die am Boden jeweils gemarkt und signiert und in einem famosen Erhaltungszustand sind, diese weisen keine Clips oder andere Beschädigungen auf.

Kulturwissenschaftliche Information zum Motiv

In der griechischen Mythologie sind es die Oneiroi, eine Gruppe von Dämonen, Söhne des Hypnos, die Fledermäusen ähneln, die dem Schlafenden die Träume bringen. Federführend sind dabei Morpheus, Gott des Schlafes und Nyx, der Göttin der Nacht und der Finsternis als der verantwortliche Gott der Träume und Visionen. Morpheus steht seinen Brüdern Phobetor (von griech. φόβος -phobia- „Furcht“, für Albtraum) und Phantasos vor.

Die europäische Literatur kennt Morpheus als den „Schlummerkörner“ verstreuenden Traumgott, wobei die Identifizierung nicht immer eindeutig erfolgt; auch dem Schlafgott Hypnos wird mitunter diese Rolle zuteil. In der Tradition lassen sich zwei Varianten der Sandmannfigur unterscheiden: einmal der schreckliche, augenausreißende Dämon, auf der anderen Seite der gütige Sandmann, als der den gesunden Schlaf bringende und die Träume fabrizierende „Augenschließer“. Bei Hans Christian Andersen etwa floss in die Vorstellung des Sandmanns die Figur des Sandverkäufers ein, eines Wanderhändlers, der weißen Sand als Reinigungsmittel feilbot; zu erkennen an gleich mehreren mitgeführten Regenschirmen …

Andere Sandmann-Motive bei der SFB-Kunstabteilung gerne auf Anfrage.

Royal Copenhagen – Königliche Porzellanmanufaktur Kopenhagen

»The Royal Danish Porcelain Manufactory, which later became Royal Copenhagen, was founded as the result of experiments carried out by the pharmacist, Frantz Heinrich Müller (1738–1820). Müller was an expert chemist, specialising in mineralogy. He carried out experiments with hard feldspar porcelain made from quartz, kaolin and feldspar, and for many years he spent all his time and money on his little porcelain kiln.

In 1774 Müller was finally ready to invite potential investors to subscribe for shares in a Danish porcelain factory, but very little interest was shown. This changed when the Queen Dowager Juliane Marie and her son Frederik, the heir presumptive to the throne, became partners in a limited company, which became a reality in 1775. For almost a century, the Royal Danish Porcelain Manufactory was run by the Royal Family.

In 1868 it passed into private hands, but still retained its name and the privilege of flying the royal swallow-tailed flag. Some years later, in 1882-84, the factory was amalgamated with the Aluminia faience factory and moved from the centre of Copenhagen to new premises in Frederiksberg. An artistic young manager was appointed: the painter and architect Arnold Krog (1856–1931). Krog’s first task was to revive the factory’s great original porcelain, Blue Fluted. He developed a new technique for painting under the glaze, which made it possible to depict landscapes and apply other naturalistic decorations. The new porcelain was shown at the World Exhibition in Paris in 1889, and in the course of the next few years the underglaze decorated porcelain made the factory world-famous.

For more than two centuries, Royal Copenhagen has supplied modern homes with functional artware and design. Royal Copenhagen has been a playground and a workplace for craftsmen, designers and artists who were, and still are, bold enough to make their mark on posterity by challenging their own age. Today, Royal Copenhagen manufactures the finest porcelain in the world, hand-painted and manufactured by ancient methods, albeit refined throughout.«

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB-Kunstabteilung verfügbar; beim Hersteller seit Jahrzehnten vergriffen.

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