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Ermann, Michael (Hg.)

Der Psychotherapeut im Film

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 16.02.2012
Format 21 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 134 Seiten
Abbildungen 4 Abb.
Gewicht 193
Reihe Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik
ISBN 9783170210127

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19,90 €


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Zu diesem Buch

Bald schon nach dem Aufkommen der Psychoanalyse und des Films um 1900 fanden sich die ersten ›Seelenheiler‹ auf der Leinwand; später schuf der Hollywoodfilm bis heute in den Köpfen verankerte Klischees vom Therapeuten; wahlweise dem des allwissenden Heilers oder dem des boshaften Seelenmanipulators. Die Figuren sind nicht nur allgemein von filmhistorischem Interesse, vielmehr dürften sie die Vorstellung vieler Patienten und nicht weniger Therapeuten darüber beeinflusst, womöglich geprägt haben, wie ein ›richtiger‹ Psychotherapeut zu handeln und agieren habe. Auch die gesellschaftliche Wertschätzung des Therapeutenberufes werde, so der Autor, ganz maßgeblich durch das Kino geprägt.

Aus dem Inhalt

1. Vorlesung: Zwischen Traum und Hypnose – Der Psychotherapeut im Stummfilm (1895–1933)

  • Le Mystère des Roches de Kador (L. Perret 1912)
  • Das Cabinet des Dr. Caligari (R. Wiene 1920)
  • Geheimnisse einer Seele (G. W. Pabst 1926)

2. Vorlesung: Die goldenen Jahre: Psychoanalyse und Hollywood (1945–1965)

  • Die „psychoanalytischen Filme“ des Alfred Hitchcock
  • Abenteurer der Seele: John Huston’s Freud 1962

3. Vorlesung: In Ungnade gefallen: Psychotherapie als Anpassungs-Agentur (1965–1975)

  • Einer flog über das Kuckucksnest (M. Forman 1975)
  • Woody Allen: Der ewige Patient

4. Vorlesung: Clowns, Schurken und liebende Frauen – Pluralismus der Darstellungen von Psychotherapie im Film seit 1975

  • Das Schweigen der Lämmer (J. Demme 1991)
  • Psychotherapeutin im Film: Heilung nur durch Liebe?
  • Der Herr der Gezeiten (B. Streisand 1991)

5. Vorlesung: Die Heilung der Seele im Kino – Liebe statt Technik?

  • Psychotherapie auf der Leinwand und Konsequenzen für die Praxis
  • Möglichkeiten der „Verwendung“ von Filmen in Psychotherapien

Über den Autor

Rainer Gross, Dr. med., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalytiker, er leitet die Sozialpsychiatrische Abteilung des LK Hollabrunn, Österrreich.

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