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Der kleine Häwelmann

Details

Verlag Michael Neugebauer Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 3. Aufl.; 1998
Format 29,5 × 24 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 18 Seiten (unpaginiert)
Abbildungen durchgehend farb. illustriert
ISBN 3-85195-352-5

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Zu diesem Buch

Der verwöhnte kleine Häwelmann lag nachts in einem Rollenbettchen, und wenn er nicht schlafen konnte, wollte er in der Stube umherfahren. Davon konnte er nie genug bekommen. Er wollte rollen und rollen. „Mehr, mehr! rief er und rollte zum Fenster hinaus, durch die Stadt in den Wald und -war es ein Traum? - hinein in den Himmel. Noch immer schrie der kleine Häwelmann: „Mehr, mehr!" Plötzlich aber erloschen alle Sterne, und der Himmel war schwarz. Der kleine Häwelmann bekam Angst. Da ging auf einmal die Sonne auf, nahm den dreisten kleinen Häwelmann und warf ihn ins große Wasser.

Über den Autor

Theodor Storm (1817-1888) wurde in Husum, in Nordfriesland, geboren und blieb seiner Heimat ein Leben lang aufs engste verbunden. Er studierte Jura in Kiel und Berlin und ließ sich in Husum als Advokat nieder. Als Schleswig-Holstein an Dänemark fiel, verlor er wegen seiner antidänischen Haltung die Advokatur. Er zog mit seiner Familie nach Potsdam und später nach Heiligenstadt. Storm arbeitete im Justizdienst und als Kreisrichter, obwohl er in dieser Zeit mit vielen seiner Werke, wie etwa „Immensee", längst als erfolgreicher Autor galt. Nicht zuletzt wegen seiner großen Familie - sechs Kinder - hatte er mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. 1864 konnte er als Stadtvogt nach Husum zurückkehren. Storm, dem atmosphärische Werte, später auch sozialkritische Akzente in der Dichtung wichtig waren, schrieb Gedichte, Märchen und Novellen, darunter so bekannte wie „Pole Popenspeler", „Auf dem Staatshof" und „Der Schimmelreiter". Zu seinen populären Geschichten zählt auch „Der kleine Häwelmann". Storm wählte für diesen Titel ein niederdeutsches Wort. Der kleine Häwelmann bezeichnet einen verwöhnten, verhätschelten Jungen, auf Hochdeutsch würde er „Hätschelmann" heißen.

Über die Künstlerin

Lisbeth Zwerger geht seit ihrem Studium in Wien einen konsequenten Weg. Die Individualität ihres Stils und der hohe künstlerische Rang entwickelten in enger Verbindung mit hochkarätigen poetischen Stoffen. Selbstkritik und Zweifel waren der Künstlerin nie fremd, aber es gelang ihr, daran zu wachsen. Von Anfang an war ihr klar, was sie wollte: Kinderbücher illustrieren. Schon das erste, 1977 erschienene Buch, „Das fremde Kind", zeigt die Merkmale ihrer Kunst: die ganz persönliche Art, ihr individuelles Verständnis des Textes ins Bild umzusetzen. Ein zarter, deshalb nicht weniger wirksamer Humor bei der Charakterisierung der Figuren, Freude am Magischen, aber ebenso am betulichen Dekor von vielerlei Stoffen und eine beschwingttänzerische Note sind Merkmale der Kunst Lisbeth Zwergers. Sie nannte freimütig den Engländer Arthur Rackham als einen wichtigen Anreger. Derartige Impulse, aber auch andere, vielleicht auch unbewußt aufgenommene Anregungen - etwa aus dem Wiener Jugendstil -hat sie auf eigene, unverwechselbare Weise verarbeitet. Für die lange Liste der von ihr illustrierten Bücher ist sie mit den höchsten Preisen ausgezeichnet worden, darunter mit dem „Rattenfängerpreis" von Hameln und mit dem „Hans-Christian-Andersen-Preis", der für ein Lebenswerk vergeben wird.

Lierferbarkeitshinweis

Bei der SFB ein gut erhaltenes antiquarisches Archivexemplar; beim Verlag vergriffen.

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