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Der heisse Soldat und andere Geschichten

* Auf 999 Exemplare limitierte Vorzugsausgabe *

Details

Verlag Faber & Faber
Auflage/ Erscheinungsjahr 2007
Format 26 × 17,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OLn. mit geprägtem Titel
Seiten/ Spieldauer 80 Seiten (1)
Abbildungen Mit 8 Orig.-Lithografien
Reihe Die graphischen Bücher, Band 31
ISBN 978-3-86730-030-8-Vo

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Eines von 999 Exemplaren der limitierten Vorzugsausgabe, vom Buchillustrator Manfred Butzman im Druckvermerk signiert, zweifarbiger Druck in schwarz / violett durch die Offizin Andersen Nexö in Zwenkau, Druck der Lithographien durch die Saal-Presse in Bergsdorf bei Berlin (Angela Schröder und Jürgen Zeidler), Bindung durch die Leipziger Kunst- und Verlagsbuchbinderei, Gestaltung des Buches durch Rainer Groothuis, Hamburg.

Bei der SFB-Kunstabteilung in wenigen makellosen Archivexemplaren zum Angebotspreis verfügbar.

Zu dieser Ausgabe

Gustav Meyrink (1868-1932), der anfangs vor allem als Satiriker und als Redakteur und Autor der Zeitschriften Lieber Augustin und Simplicissimus erste Anerkennung fand, neigt in seinem literarischen Erstling zum Gespenstisch-Unheimlichen, Mystischen, Grotesken, zu all dem, was ihn später, 1915, mit der Veröffentlichung seines Romans Der Golem berühmt werden ließ. In zehn Erzählungen erleben wir ein gespenstisches Treiben und verlieren uns als Leser bald im Strudel unheimlicher Geschichten. Der Berliner Künstler Manfred Butzman setzt in seinen Lithographien Meyrinks Erzählungen der Dunkelheit beeindruckende Farbtupfer auf.

Leseprobe

»Der Herr Stabsarzt läßt dringend bitten,« schnarrte der Meldereiter den noch sehr verschlafenen Gelehrten an, als kaum die ersten Sonnenstrahlen den Saum der nahen Hügel färbten. Alles blickte erwartungsvoll auf den Professor, der sich augenblicklich an das Bett Zavadils begab.

»54 Grad Réaumur Blutwärme, unglaublich,« stöhnte der Stabsarzt. Mostschädel lächelte ungläubig, zog aber entsetzt seine Hand zurück, als er sich an der Stirne des Kranken tatsächlich verbrannte. »Nehmen Sie die Vorgeschichte der Krankheit auf,« sagte der zögernd nach längerem peinlichem Schweigen zum Stabsarzt. »Nehmen Sie doch die Vorgeschichte der Krankheit auf und stehen Sie nicht so unentschlossen herum!« schrie der Stabsarzt den jüngsten der Ärzte an.

»Bhagavan Sri Mukhopadaya wüßte vielleicht ..« wagte die indische Wärterin zu beginnen. »Reden Sie, wenn Sie gefragt werden,« unterbrach sie der Stabsarzt. »Immer der alte verdammte Aberglauben,« fuhr er, zu Mostschädel gewendet, fort.

»Der Laie denkt immer an das Nebensächliche,« begütigte der Professor. – »Senden Sie mir nur den Bericht, ich habe jetzt dringend zu tun. (...)«

Über den Autor

Gustav Meyrink (1868-1932), der vor allem als Satiriker u.a. als Redakteur und Autor der Zeitschriften Lieber Augustin und Simplicissimus erste Anerkennung fand, neigt in seinem literarischen Erstling zum Gespenstisch-Unheimlichen, Mystischen, Grotesken, zu allem schon, was ihn später, 1915, mit der Veröffentlichung seines Romans Der Golem berühmt werden ließ. In zehn Erzählungen erleben wir ein gespenstisches Treiben und verlieren uns als Leser bald im Strudel unheimlicher Geschichten.

Der Künstler und Buchgestalter

Manfred Butzmann, geboren 1942 in Potsdam, ist Maler, Graphiker und Plakatkünstler, nachdem er sein Kunststudium in Berlin bei Werner Klemke und Arno Mohr absolvierte. Manfred Butzmann setzt in seinen Lithographien Meyrinks Erzählungen der Dunkelheit unvergeßliche Farbtupfer auf.

Rezensionen

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