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Der Fluch der bösen Tat

Das Scheitern des Westens im Orient

Details

Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 7. Auflage; 06.11.2015
Format 18,7 × 12 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 352 Seiten
Abbildungen mit 16 Seiten Farbabbildungen
Gewicht 280
ISBN 9783548376226

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Zu diesem Buch

Es gärt und brodelt überall: Syrien und der Irak versanken in grausamen Bürgerkriegen aller gegen alle; jeweils uralte Kulturländer, in denen seit Menschengedenken unterschiedlichste Ethnien, Religionen und Kulturen weitgehend friedfertig lebten und miteinander Handel und Wandel betrieben, zerfallen und werden von fremden Playern und Interessengruppen aufgemischt. In der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht, das vom Westen gestützte Ägypten ist in fragilem Daueraufruhr. Auch im Kaukasus und seit Jahrzehnten am Hindukusch, so wie in vielen anderen Regionen der Welt, ist die Lage für die dort gebeutelten Menschen prekär und heikel wie nie zuvor.

Mit der ihm eigenen Scharfsicht und fachlichen Kompetenz, welche fundiertes historisches Wissen, politisch Klugheit, Reifee und beste Sprachkenntnisse mit Respekt und dem Fehlen jeglicher Überheblichkeitsattitüden verband, beleuchtet Peter Scholl-Latour eine Region, über der nach jahrzehntelanger politischer und militärischer Intervention des Westens ein Fluch zu liegen scheint – der Fluch der dummen und in ihren Folgen verheerenden Taten auf dem Wege heilloser Einmischung ohne Sinn und Verstand. Dieses Buch kann als Vermächtnis eines der ganz großen Journalisten und »Welterklärers« Peter Scholl-Latour und mit Erkenntnisgewinn gelesen werden

Im Internet, etwa auf YouToube, finden sich eine Reihe von Livemitschnitten von Universitätsvorträgen Scholl-Latours, welche zweifellos hörenswert sin.

Der Autor

Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Seit 1950 arbeitete er als Journalist, unter anderem viele Jahre als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD-Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des STERN. Seit 1988 war er als freier Publizist tätig. Seine Bücher über die Brennpunkte des Weltgeschehens waren allesamt Bestseller. Peter Scholl-Latour verstarb am 16. August 2014.

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