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»Der Auszug aus Ägypten bleibt unser Ausgangspunkt«

Die verborgene Tradition in Sigmund Freuds »Der Mann Moses und die monotheistische Religion«

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 1., Auflage; 21.03.2012
Format 20,7 × 14,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 428 Seiten
Gewicht 540
ISBN 978-3-86099-898-4

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39,90 €


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Zu diesem Buch

Sigmund Freud hat »Der Mann Moses« und die monotheistische Religion 1939, als sein letztes Werk, im Londoner Exil nach seiner Vertreibung durch die Nazis aus Wien veröffentlicht. Yigal Blumenberg diskutiert dieses Werk Freuds als dessen Vermächtnis an die Nachwelt: ein Erbe, das sich um eine eminent wichtige Fragestellung zentriert, nämlich um die nach der inneren Natur psychoanalytischen Denkens und wie die Psychoanalyse angesichts des Nationalsozialismus überleben und tradiert werden kann.

Hierbei wird der Frage nach den Identifizierungen und der Identität Freuds als Begründer der Psychoanalyse und als Jude nachgegangen und ein Gleichklang des universellen psychoanalytischen Denkens mit der jüdischen Texttradition herausgeschält. In diesem Kontext erweist sich das Konzept des Narzißmus nach Béla Grunberger für das vertiefte Verständnis des Ödipuskomplexes als weiterführend und die psychoanalytische Praxis bereichernd.

Aus dem Inhalt

  1. Die Ellipse der Identität
  2. Die »Preisgabe« und das »Aussetzen« des Namens
  3. Der Jude ist selbst Frage geworden. (E. Jabés)
  4. Der Vatermord - eine erste Antwort?
  5. Das Trauma bleibt unser Ausgangspunkt – eine zweite Antwort?
  6. Das Problem der Beschneidung – »Wer den Götzendienst verleugnet, heißt Judäer«
  7. Das »Zelt« (V. Volkan) der väterlichen Tradition
  8. Die »Annahme des Vaters« und der kollektiven Tradition
  9. Der Antisemitismus, die »Heimlichkeit der gleichen seelischen Konstruktion« und die Moderne
  • Das Verwerfen der ›Annahme des Vaters‹ im judenfeindlichen Ressentiment
  • Der Glaube und die Rationalität im jüdischen Monotheismus
  • Die »Heimlichkeit der gleichen seelischen Konstruktion«, das Fremde und die Moderne

9.4. Der ›Exodus‹, das ›Nicht-Wissen‹ und die Moderne

Über den Autor

Yigal Blumenberg, Dr., Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker in eigener Praxis. Zahlreiche Zeitschriftenpublikationen, u. a. zum Verhältnis von Psychoanalyse und Judentum, zum Antisemitismus und zur Bedeutung des Narzißmus in der Psychoanalyse.

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