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Ermann, Michael (Hg.)

Der Andere in der Psychoanalyse

Die intersubjektive Wende

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 2. Aufl. 07.12.2016
Format 21 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 144 Seiten
Abbildungen 34 Abb., 13 Tab.
Gewicht 246
Reihe Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik
ISBN 9783170302440

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25,00 €


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Zu diesem Buch

Dieses Buch handelt von der Bedeutung des realen Anderen in der Psychoanalyse. Von Freud ursprünglich als außenstehender Beobachter sowie als Objekt der Triebbefriedigung konzipiert, hat seine Position sich im Verlauf von mehr als 125 Jahren grundsätzlich verändert. Im Kontext der Intersubjektivität betrachtet man den Anderen heute nicht nur als unabdingbaren Förderer der Entwicklung, sondern darüber hinaus als aktiven Teilnehmer und Mitgestalter in der psychoanalytischen Behandlung. Das führt zu einem Wandel grundlegender therapeutischer Konzepte und Strategien, zu einer »Psychoanalyse auf Augenhöhe«, welche ihren Stil und die Atmosphäre ihrer Behandlungen maßgeblich verändert.

Aus dem Inhalt

1. Vorlesung: Der Andere in der traditionellen Psychoanalyse

  • Einführung: Was ist Intersubjektivität?
  • Der Andere im Werk von Sigmund Freud
  • Das topische Persönlichkeitsmodell
  • Das Instanzenmodell
  • Das klassische Behandlungsmodell
  • Der Andere in den Objektbeziehungstheorien
  • Klein, Bion und die Projektive Identifikation
  • Winnicott und die primären mütterlichen Funktionen
  • Die Neubewertung der Gegenübertragung

2. Vorlesung: Die intersubjektive Wende

  • Klassische Konzepte der Selbstentwicklung
  • Vorläufer des Selbst bei Freud
  • Das Selbst in der Ichpsychologie
  • Das Selbst in der Selbstpsychologie
  • Einschub: Das Doppelgesicht des Selbst bei Jaques Lacan
  • Von der Selbstpsychologie zum Intersubjektivismus
  • Wurzeln des Intersubjektivismus
  • Die intersubjektive Wende
  • Zusammenfassung

3. Vorlesung: Einflüsse der Nachbarwissenschaften

  • Säuglings- und Bindungsforschung
  • Ansätze der analytischen Entwicklungslehre
  • Die Entdeckung der realen Mutter
  • Ergebnisse der modernen Säuglingsforschung
  • Der Beitrag der Bindungsforschung
  • Beiträge der Neurowissenschaften
  • Resonanzphänomene
  • Die rätselhafte frühe Amnesie
  • Zwei Arten von Langzeitgedächtnis
  • Die Lösung des Rätsels
  • Zwei Modi des Erlebens
  • Zwischenbilanz

4. Vorlesung: Das intersubjektive Feld

  • Konstitutive Faktoren des intersubjektiven Feldes
  • Die Asymmetrie des Feldes
  • Arbeiten im intersubjektiven Feld
  • Der Behandlungsprozess als Ko-Konstruktion
  • Transformationen im Prozess
  • Die therapeutische Haltung
  • Die intersubjektive Übertragung in der Praxis
  • Zusammenfassung

5. Vorlesung: Intersubjektivität und Psychoanalyse heute

  • Essentials des intersubjektiven Ansatzes
  • Übertragung
  • Widerstand
  • Die therapeutische Haltung
  • Kritik am intersubjektiven Paradigma
  • Meine persönliche Annäherung an das Intersubjektive
  • Das Intersubjektive und das Intrapsychische
  • Theorien im psychoanalytischen Prozess
  • Eine funktionelle Einheit
  • Intersubjektivität und psychoanalytische Identität
  • Ein Wort zum Abschluss

Über den Herausgeber

Michael Ermann, Prof. Dr. med., Psychoanalytiker und Psychotherapeut, ist emeritierter Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitet jetzt in eigener Praxis.

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