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Großmann, G. Ulrich (Hg.)

Der allererste Struwwelpeter 1844

Nachdruck des Urmanuskripts von Dr. Heinrich Hoffmann (1809 - 1894)

Details

Verlag Germanisches Nationalmuseum Abt. Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 05.2013
Format 27,5 × 22,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer 38 Seiten
Abbildungen farb. Taf. mit den 14 Bild- sowie Papierseiten des Urmanuskripts u. 2 Bl. d. Frankfurter Erstausgabe von 1845
ISBN 9783936688764

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"Wenn die Kinder artig sind, Kommt zu ihnen das Christkind;
Wenn sie ihre Suppe essen und das Brot auch nicht vergessen,
Wenn sie, ohne Lärm zu machen Still sind bei den Siebensachen,
Beim Spazierengehen auf den Gassen, Von Mama sich führen lassen,
Bringt es ihnen Gut's genug - Und ein schönes Bilderbuch"

Zu dieser Reprintausgabe

Das Germanische Museum Nürnberg - GMN bewahrt die erste Fassung von Geschichten aus dem "Struwwelpeter" auf, die Heinrich Hoffmann malte und dichtete und seinem Sohn zu Weihnachten 1844 schenkte. Sie zeigen die neue, Kinder unmittelbar ansprechende Bild- und Textform Hoffmanns, die zum Siegeszug seines Buches um die Welt führte.

Zum 200. Geburtstag von Heinrich Hoffmann 2009 gab das Museum den Nachdruck dieses Urmanuskripts in einer limitierten Edition als Kinderbuch heraus.

Der Herausgeber zu dieser Edition

"Die zwei bisher erschienenen Nachbildungen des Urstruwwelpeter von Heinrich Hoffmann aus den Jahren 1925 und 1987 (21988) sind längst vergriffen. Auf dem antiquarischen Markt wird nur noch der Bodensatz aus der großen Bücherkiste angeboten, die diese Auflagen einst füllten. Dieser Umstand galt dem Germanischen Nationalmuseum neben Heinrich Hoffmanns 200. Geburtstag 2009 als Anlass, einen weiteren Nachdruck vom Urmanuskript in zwei Varianten auf den Markt zu bringen, und zwar als Erwachsenen- und als Kinderbuchausgabe.

Wie bei ihrer jüngeren Vorgängerin aus den 1980er Jahren wird die Kinderbuchausgabe, anders als bei der ersten Nachbildung aus dem Jahr 1925, von einem Pappband umkleidet. Der neuerliche Verzicht auf einen Leinenband trägt dem Umstand Rechnung, dass die Ausgabe ganz im Sinne ihres geistigen Vaters kein pseudobibliophiler Nachdruck sein wollte, der im Zuge uneigentlicher Buchnutzung einen unverrückbaren Platz in der Glasvitrine des Bücherschranks einnimmt. Gerade die Kinderbuchausgabe soll ge- und gerne auch zerlesen werden. Das ist ihre Bestimmung.

Hoffmanns Geburtstag gedachte man 2009 nicht nur in Nürnberg. Auch in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main, in Karlsruhe sowie in Salzburg sorgten Ausstellungen für breite Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Die vielfältigen Aktivitäten dokumentieren das nachhaltige Interesse an Heinrich Hoffmann und an seinem Hauptwerk. Der Struwwelpeter als »Gegenkind« hat eben nicht nur in der deutschen Kinderbuchliteratur des 19. Jahrhunderts seinen festen Platz. Noch heute setzen sich Wissenschaftler aller Couleur mit dem meistverkauften Kinderbuch der Welt auseinander. Vor allem aber beschäftigt es Eltern und ihre Kinder. Diese kontinuierliche Nachfrage nach dem Klassiker wie auch der rasante Ausverkauf des Nachdrucks von 2009 innerhalb nur eines Jahres ermutigt uns, das Urmanuskript erneut aufzulegen."

Nürnberg, im Juni 2013 G. Ulrich Großmann

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