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RAR!


Ursula Lutz und Ingeborg Nordmann in Zusammenarbeit mit dem Hannah-Arendt-Institut Dresden (Hg.)

Denktagebuch - 2 Bände im Schuber

Erster Band: 1950–1973. Zweiter Band: 1950–1973

Details

Verlag Piper
Auflage/ Erscheinungsjahr 2002
Format 24 × 16,2 × 9,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Leinen in Schuber
Seiten/ Spieldauer 2 Bde., VIII, 1248 Seiten. Lesebändchen
Abbildungen Mit 2 Porträtfoto u. 20 Faksimiles
Gewicht 1978
ISBN 978-3-492-04429-5

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Hannah Arendts ›Denktagebuch‹ in einer wunderbar gestalteten zweibändigen Ausgabe im Schuber; eine begehrte Rarität, beim Verlag restlos vergriffen. Diese Edition wurde von der Stiftung Buchkunst in der Kategorie Literatur als eines der schönsten Bücher des Jahres 2002 ausgezeichnet. Inzwischen gibt es das Werk auch in einer Paperback-Studienausgabe.

"Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen."

Hannah Arendt, in: Vita Activa oder Vom tätigen Leben

Zu dieser Ausgabe

Im Sommer 1950 vollendete Hannah Arendt ihre große Arbeit über die »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft«. Gleichzeitig begann sie damit, handschriftlich Aufzeichnungen in ein Tagebuch einzutragen. Gegenüber Freunden sprach sie von ihrem »Denktagebuch«. In der Tat haben die 28 vollständig erhaltenen Hefte kaum etwas mit einem herkömmlichen Tagebuch gemein. Sie enthalten vielmehr Denkexperimente und Denkresultate und dienten dem lebenslangen Ziel der Autorin, die Wirklichkeit des Jahrhunderts der Kriege, Revolutionen und totalitärer Systeme reflektierend zu bewältigen. Ganz direkt erfahren die Leser hier Arendts Denkweisen und ihre Methode, die philosophische und politische Tradition des Abendlandes von Platon bis Heidegger zu befragen. Alle wichtigen Themen des Arendtschen Werkes, so die »Banalität des Bösen«, die Bestimmung des Politischen, die totalitäre Herrschaft, kommen zur Sprache.

Besonderheiten: Die vorliegende Ausgabe wurde von der Stiftung Buchkunst in der Abteilung Literatur als eines der schönsten Bücher des Jahres 2002 prämiert.

Die Autorin

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York.

Lieferbarkeitshinweis

Hier die aufschlußreichen Aufzeichnungen Hannah Arendts in einer gediegenen, edel gestalteten zweibändigen Leinwandausgabe im Schuber; bei der SFB in wenigen verlagsfrischen Archivexemplaren und in der Originalverpackung verfügbar. Diese limitierte und begehrte Edition ist beim Verlag längst vergriffen.

Rezensionen

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