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Das Zeitalter des Zorns

Eine Geschichte der Gegenwart. Aus dem Englischen von Laura Su Bischoff und Michael Bischoff

Details

Verlag S. FISCHER
Auflage/ Erscheinungsjahr 22.06.2017
Format 21 × 13,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 416 Seiten
Gewicht 517
ISBN 9783103972658

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24,00 €


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»Ein globaler Intellektueller.«

Johan Schloemann, in: Süddeutsche Zeitung

Zu diesem Buch

Wie läßt sich der Ursprung des Hasses erklären, der die Welt wie ein Krebsgeschwür überzieht – vom rachsüchtigem Nationalismus, dem alltäglichen Rassismus, der Frauenfeindlichkeit in den "Sozialen" Medien, über eine Figur Donald Trump mit seiner gewaltigen Änhängerschaft in den USA, bis hin zum IS und amoklaufenden Amokläufern, die vor Wut faktisch in die Luft gehen?

Der britisch-indische Intellektuelle Pankaj Mishra gibt in seinem neuen Buch eine überraschende Erklärung. Indem er zunächst den Blick bis hin zurück ins 18. Jahrhundert richtet, zeigt er, wie schon im Prozess der Modernisierung diejenigen, die nicht davon profitiert haben, anfällig für Demagogen waren. Und alle anderen, die zu spät kamen, zurückgelassen oder ausgegrenzt wurden sind, immer auf erschreckend gleiche Weise reagiert haben: mit Hass auf erfundene Feinde, dem Heraufbeschwören eines imaginären Goldenen Zeitalters und der Selbstermächtigung durch spektakuläre Gewalt. Heute wie damals treiben Massenpolitik, Technologie und das Streben nach Reichtum und Individualismus Millionen von Menschen ziellos in eine demoralisierte Welt: Entwurzelte, die von der Moderne nicht profitieren – mit denselben schrecklichen Folgen. Eine brillante und höchst aktuelle Deutung der Gegenwart, wie sie nur ein wahrhaft »globaler Intellektueller« (SZ) vorlegen kann.

Stimmen zum Buch

»Einer der scharfsinnigsten Kulturkritiker und politischen Analysten hat mit seiner ›Geschichte der Gegenwart‹ ein Meisterwerk vorgelegt.«

Boyd Tonkin, in: Newsweek

Der Autor

Pankaj Mishra, geboren 1969 in Nordindien, schreibt seit über zehn Jahren regelmäßig für die »New York Review of Books«, den »New Yorker« und den »Guardian« über den indischen Subkontinent, über Afghanistan und China. Er gehört zu den großen Intellektuellen des modernen Asien und hat zahlreiche Essays in »Lettre International« und »Cicero« veröffentlicht; auf Deutsch sind darüber hinaus der Roman ›Benares oder Eine Erziehung des Herzens‹ und der Essayband ›Lockruf des Westens. Modernes Indien‹ erschienen. Pankaj Mishra war u. a. Gastprofessor am Wellesley College und am University College London. Für sein Buch ›Aus den Ruinen des Empires‹, das 2013 bei S.Fischer erschien, erhielt er 2014 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Er lebt abwechselnd in London und in Mashobra, einem Dorf am Rande des Himalaya.

Rezensionen

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