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Das weibliche Genie – Melanie Klein

Das Leben, der Wahn, die Wörter

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 10.2008
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 274 Seiten
Gewicht 519
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783898068376

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Vom Verlag preisreduziert

24,90 € statt 48,00 €


Merkliste

»Erschaffe dein Denken und erschaffe es stets aufs Neue, indem du mit dem Weiblichen in dir in Berührung bleibst!« (Melanie Klein)

Zu diesem Buch

Während Freud den Ödipuskomplex und die Rolle des Vaters ins Zentrum des psychischen Lebens rückte, entdeckte Melanie Klein als mütterliche Psychoanalytikerin die »Mutter« inmitten des seelischen Lebens des Subjekts. Damit gelang ihr die Vertiefung der Psychoanalyse, die die Psychose, die Objektbeziehungen und das Verstehen »vorsprachlicher« Mitteilungen in der Kinderanalyse betraf.

Kristeva erzählt anschaulich und ausführlich Melanie Kleins Fallgeschichten nach. Weiterhin stellt die Autorin die theoretischen Entwicklungen Melanie Kleins und deren Einfluss auf die Psychoanalyse dar. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die deutsche Erstausgabe der französischen Ausgabe von 2000. Es ist der zweite Band der Reihe »Das weibliche Genie«. Band 1 beschäftigt sich mit Hannah Arendt und Band 3 mit Colette.

Aus dem Inhalt

I Jüdische Familien, europäische Geschichten: Eine Depression und ihre Folgen

  • 1 Libussa
  • 2 Juden und Katholiken
  • 3 Sándor Ferenczi
  • 4 Karl Abraham
  • 5 London

II Das Analysieren ihrer Kinder: Vom Skandal zur Spieltechnik

  • 1 Das unbewusste Wissen (des Kindes) gegen die Aufklärung (der Eltern)
  • 2 Fabulieren mit Erich/Fritz
  • 3 Hans und (vielleicht) Melitta
  • 4 Spielen? Deuten
  • 5 Rohe Wörter, negative Übertragung, Aufhebung der Verdichtung der Phantasie

III Vorrangigkeit und Verinnerlichung des anderen und der Bindung: Das Baby wird mit seinen Objekten geboren

  • 1 Narzissmus und Objekt
  • 2 Innen/außen
  • 3 Die »paranoid-schizoide Position«: Spaltung und projektive Identifizierung
  • 4 Die depressive Position: ganzes Objekt, psychischer Bereich, Wiedergutmachung

IV Angst oder Begehren? Am Anfang war der Todestrieb

  • 1 Eros, von Thanatos absorbiert: sadistisches Verschlingen und analer Angriff
  • 2 Dieser Kummer, der uns eine Seele komponiert
  • 3 Macht des Neides und Wette auf die Dankbarkeit
  • 4 Petits fours, kleine Frou, Frau Klein …

V Ein frühes und tyrannisches Über-Ich

  • 1 Von den Frühstadien des Ödipus an
  • 2 Weder Mädchen noch Jungen entrinnen ihm
  • 3 Die verfolgende Idealisierung und die »Konkretüden«
  • 4 Der Fall Richard: Güte gegen Hitler-Ubu
  • 5 Wie nicht einsam sein?

VI Mutterkult oder Lob des Muttermordes? Die Eltern

  • 1 Immer wieder die Brust
  • 2 Eine primäre Weiblichkeitsphase
  • 3 Weibliche Sexualität …
  • 4 … und männliche Sexualität
  • 5 Die »vereinigten Eltern« oder das Elternpaar
  • 6 Eine Orestie

VII Die Phantasie als inkarnierte Metapher

  • 1 Der Repräsentant vor der Repräsentation
  • 2 Die »pränarrativen Hüllen« zwischen Angst und Sprache
  • 3 Ein weiblicher Zug zum Archaischen?

VIII Immanenz und Stufen der Symbolik

  • 1 Von den Gleichsetzungen zu den Symbolen: Dick
  • 2 Die Negativität nach Melanie Klein
  • 3 Das Archaische und das Primäre bei den Post-Kleinianern
  • 4 Kulturelle Sublimierungen: Kunst und Literatur

IX Von der Fremdsprache zu den Netzen der Treuen und der Untreuen

  • 1 Eine Gründerin ohne Text
  • 2 Mutter und Tochter
  • 3 Krieg und Frieden der Frauen

X Politik des Kleinianismus

  • 1 Von den Kontroversen zu den Unabhängigen
  • 2 Neid und Dankbarkeit Lacans
  • 3 Die Linke und die Feministinnen bemächtigen sich der »inspirierten Innereienhändlerin«
  • 4 Die innere Mutter und die Tiefe des Denkens

Über die Autorin

Julia Kristeva ist Literaturtheoretikerin, Psychoanalytikerin, Schriftstellerin und Philosophin. Seit 1965 lebt und arbeitet Kristeva in Paris, wo sie seit 1973 einen Lehrstuhl an der Universität innehat. Ihre Schriften zur Linguistik prägten die poststrukturalistische Diskussion. Beeinflusst wurde sie dabei von der Freudschen und Lacanschen Psychoanalyse. 2006 erhielt Kristeva den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken e.V.

Hinweis: Das ursprünglich für € 44.90 angebotene Buch hat der Verlag vor einiger Zeit im Preis deutlich reduziert; neuer gebundener Ladenpreis ist € 24.90

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