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Miller, Jacques-Alain (Hg.)

Das Sinthom. »Le Séminaire. Das Seminar XXIII

(OT: »Le Séminaire. Tome 23. Le sinthome, 1975-1976, ed. par Jacques-Alain Miller«, Éditions du Seuil, Paris 2005)

Details

Verlag Turia + Kant
Auflage/ Erscheinungsjahr 06.2017
Format Gr.-8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 292 Seiten
Reihe Lacan - Das Seminar, Band XXIII
ISBN 9783851328776

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36,00 €


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Zu diesem Seminarband

In einem seiner letzten Seminare führt Lacan den Begriff des »Symptoms« in seiner alten Schreibweise »Sinthome« ein. Die Verschiebung besteht darin, dass das Sinthom nicht mehr im klassischen Sinne eine kodierte Botschaft ist, die entschlüsselt werden kann. Es ist auch nicht, wie das »acting out«, Anruf an den Anderen, sondern nur ein »reines, an niemanden gerichtetes Genießen«.

Das Sinthom bezeichnet vereinfacht die besondere Individualität des Genießens. Das Ende der Analyse solle dann entsprechend nicht mehr in der Auflösung des Symptoms bestehen, sondern in der Identifikation mit dem Sinthom.

Die theoretische Formulierung erfolgt auf topologischer Ebene in der Theorie der Knoten. Ausgehend von dem bereits zuvor entwickelten Modell des »borromäischen Knotens« verfolgt Lacan eine Vielzahl von Knoten. Die schwere Fassbarkeit des Sinthoms findet Lacan in James Joyces Werk wieder, das sich ebenfalls an den Rändern des Sinns bewegt.

Der Autor

Jacques Lacan (1901–1981), französischer Psychoanalytiker, interpretierte die Schriften Sigmund Freuds neu und radikalisierte dessen Ansätze, u.a. unter Rückgriff auf die deutsche Philosophie (Hegel, Heidegger), die Semiotik (Saussure) und mathematische Modelle.

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