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Das Selbst

Grundlagen und Implikationen eines zentralen Konzepts der Analytischen Psychologie

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 11.04.2018
Format 20,5 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 143 Seiten
Gewicht 200
Reihe Analytische Psychologie C. G. Jungs in der Psychotherapie
ISBN 9783170301672

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25,00 €


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Zu diesem Buch

Wer sich mit C.G. Jungs Konzept des Selbst beschäftigt, lässt sich ein auf Fragen zum Menschenbild, Vorstellungen über Gott, Göttliches und Glauben. Jung findet es notwendig, sich mit diesen Themen psychologisch auseinanderzusetzen, weil sie weitreichende Auswirkungen auf die Lebens- und Beziehungsgestaltung haben. Aber auch ethische Einstellungen, Ideologien, gesellschaftliche Prozesse sowie therapeutische Modelle werden davon beeinflusst. Wissenschaftliche Beweise sind i. d. R. schwierig. Dem Leser wird somit eine gewisse Offenheit abverlangt für diese Thematik und es erscheint hilfreich, sich zunächst einmal "vorurteilsfrei" auf die beschriebenen Ideen einzulassen. Das Buch soll helfen, eigene Vorstellungen und Überzeugungen sowie deren Einfluss auf Selbst- und Weltbild bewusster wahrzunehmen.

Inhalt

Einführung
1 C. G. Jungs Konzept von Ich und Selbst

  • Ich, Ich-Bewusstsein und Ich-Komplex bei C. G. Jung ... 13
  • Das Selbst bei C. G. Jung
  • Paradoxie des Selbst
  • Symbole des Selbst
  • Das Selbst als Gottvater – das Ich als Gotteskind ..... ... 28
  • Die Entwicklung des Selbst
  • Die Abstraktion des Gottesbildes

2 Schicksal und Selbst im Wandel der Zeit

  • Verantwortungsdiffusion
  • Schicksalskonzepte unterliegen dem Zeitgeist
  • Krankheitskonzepte sind zeitgeistabhängig
  • Der menschliche Anteil am Bösen
  • Die Bürde der Schuld
  • Der Teufel in der heutigen Welt
  • Spinne und Stein als Selbstsymbol
  • Machsal

3 Grenzerfahrungen: Geburt und Tod

  • Die Geburt ist ins Krankenhaus umgezogen – somit ein Fall für die Medizin
  • Reproduktionsmedizin
  • Der Tod ist ins Krankenhaus umgezogen – somit ein Fall für die Medizin
  • Wem gehört der Tod?
  • Der Tod als narzisstische Kränkung
  • Leitlinien für die aktive Sterbehilfe?

4 Das Auge als Selbstsymbol

  • Gesehenwerden
  • Sehen als Instrument von Macht und Autonomie
  • Von der Schwierigkeit zu vertrauen
  • Vom Wesen der Schönheit
  • Schönheit liegt im Auge des Betrachters und der jeweiligen (Sub-)Kultur
  • Schönheit ist nicht mehr gottgegeben, sondern harte Arbeit
  • Schönheit in der psychotherapeutischen Praxis
  • Übertragungs- und Gegenübertragungsaspekte der Schönheit

5 Das dunkle Selbst

  • Kann Christus ein Selbstsymbol sein?
  • Kannibalismus
  • Das Nichts
  • Das dunkle Selbst in der Therapie
  • Das Böse verbannen? Vom Trend der Tabuisierung

6 Ich, Selbst und die Zeit

  • Wem gehört die Zeit?
  • Zeitqualität und Zeitbedürfnisse
  • Beschleunigung
  • Das ungelebte Leben
  • Psychische Erkrankungen als Folge der modernen Zeitnutzung
  • Ewigkeit

Nachwort
Verzeichnis der Filme
Sach- und Personenverzeichnis

Die Autorin

Renate Daniel, Dr. med., Ärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse (C.G. Jung), Lehranalytikerin und Supervsiorin am C.G. Jung-Institut Zürich.

Rezensionen

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