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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

Autobiografischer Roman

Details

Verlag Piper
Auflage/ Erscheinungsjahr 7. Auflage; 09.10.2012
Format 18,7 × 12 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 256 Seiten
Gewicht 238
ISBN 9783492301794

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11,00 €


Merkliste

"Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet."

Zu diesem Buch

Eine Kindheit der Nachkriegszeit im beschaulichen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern: da sind seine hoch ambivalente und überforderte Mutter, da sehen wir den im Krieg gebrochenen Vater.

Ohne selbstmitleidiges Gejammer, dafür sprachlich präzise und schonungslos klar betrachtet Andreas Altmann seine unerfreuliche Kindheit. Er zeichnet einen schwachen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn oft bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, er beschreibt seine Mutter, die ihren Sohn nicht schützen mag und er blickt auf ein Kind, das um sein psychisches Überleben kämpft. Später, als Jugendlichem, gelingt Altmann die Flucht aus den prekären inneren und äußeren Verhältnissen. Die herben Erfahrungen aber brechen ihn nicht, werden später vielmehr zum analytischen Hebel der eigenen Selbstbefreiung. Nicht länger die fortwährende Selbstbestrafung, nicht länger die lähmende Opferrolle übernehmen; besser den familiären Müll der Kindheit transformieren in Erkenntnisdung für einen zuträglicheren eigenen Weg in Akzeptanz der eigenen Wurzeln … 

Pressestimmen

»Andreas Altmann schreibt in einer Sprache, die sinnlich und reflektiert zugleich ist.« (Deutschlandradio | 2011)

»Altmann präsentiert auf beiläufig 250 Seiten eine Abrechnung mit dem Vater, wie sie in der an Vaterabrechnungen nicht eben armen Literatur selten ist. Ein menschlich wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf …« (Süddeutsche Zeitung | 2011)

»In Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast psychischen Schmerz verursachen, lässt Altmann seine Kindheit und Jugend wieder aufleben.« (Münchener Abendzeitung | 2011)

Über den Autor

Andreas Altmann, Reporter und Buchautor. Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, Schauspieler am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Schauspielhaus. Arbeitete als Chauffeur, Tellerwäscher, Nachtportier und Fabrikarbeiter, bevor er anfing, Reportagen zu schreiben. Aufenthalt in Indien, später in einem Zen-Kloster in Japan; Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. "Weit weg vom Rest der Welt" und "Im Land der Freien". Seine Reportagen erscheinen u. a. in der "Zeit", im "Stern", im "FAZ-Magazin", im "SZ-Magazin", in "GEO", "Merian", "Focus" und im "Playboy". Altmann lebt in Paris.

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