Bestelltelefon: 0800 588 78 30

Das Risiko der Verbundenheit - Intersubjektivitätstheorie in der Praxis

Details

Verlag Klett-Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Auflage 08.2006
Format 21 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 215 Seiten
Abbildungen 9 Abb.
Gewicht 297
Reihe Leben Lernen , Band 195
ISBN 3-608-89006-8

Kauf-Optionen

0


Merkliste

Lieferbarkeit

Ausverkauft

Zu diesem Buch

Eine der verbreitetsten ›Modifizierungen‹ innerhalb der Psychoanalyse der letzten 15 Jahre dürfte in der von Stolorow, Atwood und Orange formulierten Intersubjektivitätstheorie zu sehen sein. Hier wird, anders als bei Freud, Therapie als ein Prozeß der gemeinsamen (Re-)Konstruktion von Patient und Therapeut verstanden. Dieses intersubjektivistische Konzept hat Jaenicke jetzt für die praktische selbstpsychologische Arbeit des Therapeuten anhand von acht psychoanalytischen Grundbegriffen

  • Empathie
  • Abwehr 
  • Spaltung 
  • Das Unbewußte 
  • Trauma 
  • Mythos der isolierten Psyche 
  • Übertragung und Gegenübertragung 
  • Affekte

kompakt beschrieben und mit zahlreichen Fallbeispielen illustriert.

Pressestimmen

»Wie können wir Analytiker überleben, wenn wir Tag für Tag, Jahr um Jahr, mit einem ›offenen Selbst‹ arbeiten? Abgesehen von dem Rat, dass man ›ein abwechslungsreiches, anregendes Beziehungs- und kulturelles Leben außerhalb der Arbeit führen‹ sollte, halte ich den verstehenden Beistand gleichgesinnter Kollegen für entscheidend. Solche Kollegen zu finden aber ist nicht leicht. Wenn wir über diese ›Arbeit mit offenem Herzen‹ berichten, setzen wir uns nicht selten massiver Kritik und Häme aus: der Analytiker, so heißt es, sei masochistisch, weiche der Aggression aus, sei allzu ›selbstpsychologisch‹ und deshalb viel zu freundlich, allzu unbefangen oder gar exhibitionistisch in seinen Selbstenthüllungen — oder schlechterdings unanalytisch (will sagen: nicht genügend distanziert und zurückhaltend). (…). Die Alternative, die uns vorschwebt, hat Chris Jaenicke in seinem couragierten Buch beschrieben — eine Einladung und ein Appell, eine virtuelle Gemeinschaft zu bilden, die die Risiken der Verbundenheit in der Psychoanalyse willkommen heißt. Ich hoffe, dass seine Arbeit mit dem ›Risiko der Verbundenheit‹ anderen Analytikern helfen wird, einander zu finden.« (Donna Orange, in: Selbstpsychologie, November 2006)

Über den Autor

Chris Jaenicke, Psychologiestudium in Heidelberg, psychoanalytische Ausbildung in New York. Der Autor arbeitet in eigener Praxis und ist als Lehranalytiker, Supervisor und Dozent an einem Berliner Ausbildungsinstitut tätig.

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1