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Grün, Klaus-Jürgen; Roth, Gerhard (Hg.)

Das Gehirn und seine Freiheit

Beiträge zur neurowissenschaftlichen Grundlegung der Philosophie

Details

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Auflage/ Erscheinungsjahr 3. Aufl.; 18.02.2009
Format 20,5 × 12,3 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 168 Seiten
Gewicht 210
ISBN 978-3-525-49085-3

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Zu diesem Buch

Hirnforschung und Philosophie stoßen aufeinander – die alte Trennlinie zwischen Natur- und Geisteswissenschaft erweist sich als obsolet. Richtungweisende Neurowissenschaftler wie Gerhard Roth und Wolf Singer glauben an eine gegenseitige Befruchtung von Neurowissenschaften und Philosophie.

Viele Menschen verbinden mit dem Begriff der Willensfreiheit intuitiv die Vorstellung, dass man unter identischen Bedingungen auch anders hätte handeln und entscheiden können, als man es faktisch tat. Daran ist die Auffassung geknüpft, dass der Mensch letztendlicher Urheber seiner willentlichen Handlungen ist und deshalb auch dafür verantwortlich.
In den Geisteswissenschaften dominierte bislang der Wunsch nach Autonomie des Geistigen nahezu alle Forschungsfragen, doch zeigen die Neurowissenschaften, dass dieser Wunsch keinesfalls mit den Beobachtungen an unserem Gehirn korrespondiert. Diese Erkenntnisse lösen heftige Kontroversen und mitunter Bestürzung aus, rühren sie doch an die Grundfesten unseres menschlichen Selbstverständnisses als autonome, frei entscheidende und selbstverantwortliche Personen.
Obwohl das Problem der Vereinbarkeit von Willensfreiheit und Determinismus eines der ältesten der Philosophie ist, genießt das Thema derzeit auch in der breiteren Öffentlichkeit bemerkenswerte Aufmerksamkeit.

Aus dem Inhalt

  • Gerhard Roth: Willensfreiheit und Schuldfähigkeit aus Sicht der Hirnforschung 
  • Klaus-Jürgen Grün: Hirnphysiologische Wende der Transzendentalphilosophie Immanuel Kants
  • Yvonne Thorhauer: Ethische Implikationen der Hirnforschung 
  • Interview mit Wolf Singer: Gekränkte Freiheit 
  • Klaus-Jürgen Grün: Die Sinnlosigkeit eines kompatibilistischen Freiheitsbegriffs. Arthur Schopenhauers Entlarvung der Selbsttäuscher
  • Thomas Goschke: Der bedingte Wille – Willensfreiheit und Selbststeuerung aus der Sicht der kognitiven Neurowissenschaft
  • Marc Borner: Philosophie der Hirnforschung – Faszinierend oder erschreckend?

Über die Herausgeber

Dr. Gerhard Roth ist Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen.

Dr. Klaus-Jürgen Grün ist Hochschuldozent und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Frankfurt a. M.

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