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Das Foucaultsche Pendel

Roman. Vom Autor signierte deutsche Erstausgabe

Details

Verlag Carl Hanser
Auflage/ Erscheinungsjahr 1989, EA
Format 13,1 × 4,6 × 22 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 767 Seiten
Abbildungen 9 s/w Abb; Passwortkarte
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-005130_AQ

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115,00 €


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»Für euch, Kinder der Wissenschaft und der Weisheit, haben wir dieses geschrieben. Erforschet das Buch und suchet euch unsere Ansichten zusammen, die wir verstreut und an mehreren Orten dargetan haben; was euch an einem Orte verborgen bleibt, das haben wir an einem anderen offengelegt, damit es faßbar werde für eure Weisheit.« Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

Zu diesem Buch

»Der Verlag würde gern annoncieren, es seien in diesem Roman, der seinem Autor den Schlaf geraubt hat, Liebe, Leidenschaft, Tod, Satanismus, Seelenheil und Perversion - das Ganze unter den Palmen von Surabaya-Jim - miteinander verflochten. Doch leider ist die Sache komplexer. Wenn es leicht war, den Namen der Rose als einen Roman zu definieren, dessen Handlung in sieben Tagen an einem begrenzten Ort und zu einer bestimmten Zeit spielte, so kommt man in Verlegenheit, soll man die Einheit von Zeit, Ort und Handlung in diesem Roman bestimmen. Er spielt in den Jahren von etwa 1970 bis 1984 in einem Mailänder Verlag und in einem Pariser Museum, wo das Foucaultsche Pendel pendelt, mit einem unerheblichen Intermezzo von einigen Jahren in Brasilien. Er spielt in der Zeit von 1943 bis 1945 in einem Städtchen in den piemontesischen Hügeln. Er spielt vom zweiten Jahrhundert nach Christus bis heute in den gewundenen Gängen des esoterischen und hermeneutischen Wissens. Er spielt von 1344 bis zum Jahre 2000 auf den verschlungenen Pfaden des Welteroberungsplans der Tempelritter und Rosenkreuzer. Er spielt von Anfang bis (fast zum) Ende in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 1984, erst im Periskop, dann im Sockel der Freiheitsstatue im Conservatoire des Arts et Metiers zu Paris. Er spielt in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni desselben Jahres in einem alten Landhaus, das Jacopo Belbo, der Protagonist, von seinem Onkel Carlo geerbt hat, während Pim, der andere Protagonist, sich die genannten Zeiten in Erinnerung ruft. Zusammengefaßt: Drei Mailänder Verlagslektoren beschließen, nachdem sie zuviel Umgang mit Autoren »auf eigene Kosten« hatten, die sich an okkulten Wissenschäften, Geheimbünden und kosmischen Komplotten delektieren, aus reiner Spiel-und Spottlust (ohne jedes Verantwortungsgefühl) einen Großen Weltverschwörungsplan zu entwerfen. Doch jemand nimmt sie ernst.«

Aus der Verlagsankündigung

Über den Autor

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria (Piemont) geboren und starb am 19. Februar 2016 in Mailand. Er war Ordinarius für Semiotik an der Universität Bologna und zählte zu den bedeutendsten Schriftstellern und Wissenschaftlern der Gegenwart. Eco war als Sprachwissenschaftler Verfasser zahlreicher Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur und der Kunst, nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Hierzu zählen seine Einführung in die Semiotik (1972), Das offene Kunstwerk (1973) und Zeichen. Einführung in einen Begriff und seine Geschichte (1977). Den Roman 77 nome della rosa (1980) schrieb er, weil er in reifem Alter erkannte: "Wovon man nicht theoretisch sprechen kann, muß man erzählen."

Ecos literarisches Werk erscheint in deutschsprachigen Originalausgaben bei Carl Hanser, zuletzt u. a. Die Geschichte der Hässlichkeit (2007), Der Friedhof in Prag (Roman, 2011), Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013), Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften (2014), Nullnummer (Roman, 2015) und Pape Satàn (Chroniken einer flüssigen Gesellschaft oder Die Kunst, die Welt zu verstehen), 2017).

Erhaltungszustand

Im Fachantiquariat der SFB die deutsche Erstausgabe als ein vom Autor auf dem Vorsatzblatt schwungvoll signiertes antiquarisches Archivexemplar; dieses in guter; im Textteil eher sehr guter Erhaltung. Im Text entsprechend keine Anmerkungen, Unterstreichungen, Besitzerstempel o.a. Der obere Buchschnitt etwas nachgedunkelt und nicht ganz frisch und mit 2 kleinen Flecken. - Als vom Autor signierte EA sehr selten. 

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